A0318: Wieso erleben geistige Wesen einen Zeitabschnitt gleichzeitig?

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Wenn geistige Wesen im Seinszustand ruhen, haben sie die Möglichkeit, die Zeit zu strecken. Damit meinen wir das Folgende: Wenn der Schreibling wieder einmal Fragen hat, die er beantwortet haben möchte, dann strecken wir unsere Zeit, das heißt, in Relation zum Schreibling haben wir viel mehr Zeit, um eine Antwort zu diskutieren. Für den Schreibling ist nur ein Moment verstrichen, aber wir hatten sehr viel Zeit, um die Antwort vorzubereiten. Das hilft uns besonders in Streitgesprächen mit dem Schreibling, weil wir in seinem gefühlten Zeitabschnitt eine Unmenge Zeit haben, um über unsere Reaktion nachzudenken. Der Schreibling hat sich früher immer gewundert, dass wir sofort antworten konnten, egal womit er uns auch beschuldigt hat, wir hatten sofort die passende Ausrede parat, die wir uns in seinem Moment lange überlegt haben. 

Unsere Zeit scheint auch linear zu verlaufen, aber warum erzählen dann manche Leute, dass geistige Wesen alles gleichzeitig erleben? Das hat den folgenden Grund: In der geistigen Welt erleben wir tatsächlich etwas wie einen darauffolgenden Zeitabschnitt, sodass gesagt werden kann, unsere Zeitabschnitte stapeln wir genauso wie die Menschen die gelebten Momente. Der Unterschied liegt im Zeitabschnitt, weil ein Zeitabschnitt bei uns gleichzeitig geschieht und das kann sich ein Mensch folgendermaßen vorstellen: Stellt euch vor, ihr sitzt an einem sonnigen Tag auf der Veranda und schaut in die Ferne. Ihr seht vieles, was dort geschieht, die Vögel fliegen umher und ein Farmer bestellt sein Feld. Ihr seid ein wenig in euren Gedanken versunken und habt die Umgebung im Geiste abgebildet. Lasst ihr nun die Momente Revue passieren, ist es so, als wenn alles gleichzeitig passiert. Die Vögel fliegen und der Farmer bestellt sein Feld, die Szene ist wie ein Gefühl zu deuten, sodass ihr einen kurzen Zeitabschnitt als eine Szene von Anfang bis Ende als Gefühl in euch habt. So ist ein Zeitabschnitt, wie wir ihn wahrnehmen und wenn wir auf den Schreibling schauen, dann ist dieser Moment genauso lang wie dieser Text, den er gleich zu Ende geschrieben hat. 

Würde der Schreibling seinen Bewusstseinszustand wechseln, dann wechselt nicht unser Zeitabschnitt, weil wir die physische Welt gleichzeitig wahrnehmen und der Schreibling vermutet gerade, dass es etwas mit den temporären zukünftigen inneren Universen zu tun haben muss. Damit hat er recht, weil alles Physische in eurer materiellen Welt nicht nur innere Universen der vergangenen Momente speichert, sondern jedes Bewusstsein auch temporäre Energiepakete hat, die fortwährend produziert werden und basierend auf dem letzten erlebten Moment eine Tendenz für zukünftige Momente darstellen, sodass der neue Moment schon vorbereitet wird. Dieses Thema sollte aber mit Zeitreisen in die Zukunft gesondert behandelt werden.

Zur Vertonung: VA0318

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