A0317: Die Zeit, was sollte darüber verstanden werden?

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Wenn jemand über die Zeit philosophiert, dann verstehen die meisten Personen nicht, worüber der sogenannte Philosoph überhaupt redet. Daher werden wir nun an einigen kurzen Beispielen aufzeigen, dass es die Zeit überhaupt nicht geben kann und dass die Vergangenheit gewesen und die Zukunft ungewiss ist. Die Zeit existiert nicht und ihr nehmt sie nur deswegen wahr, weil ihr die Zeit fühlt und die gefühlte Zeit sogar unterschiedlich wahrnehmt. Wir starten jetzt mit den Beispielen und am Ende des Eintrages werden wir die Erkenntnisse aus diesen Beispielen noch einmal zusammenfassen und abschließend bewerten.

Beispiel 1
Ist die Zeit in der Kindheit nicht gefühlt langsamer verlaufen als im Alter? Warum kann jemand die Zeit fühlen, wenn sie doch eine Konstante sein soll und diese Konstante immer gleich ist?

Beispiel 2
Hochleistungssportler, die sich auf einen Wettkampf vorbereiten, können einen ganz besonderen Moment wahrnehmen, den viele immer wieder erleben, wenn sie sich kurz vor der Höchstleistung konzentrieren müssen. Sie berichten von einem Moment, der ewig währte, aber sie können nie beschreiben, wie lange sie in diesem besonderen Zustand verweilten. Sie haben bewusst die sogenannte Zeitschleife wahrgenommen, sind aber nicht in der Lage, diesen Moment näher zu beschreiben.

Beispiel 3
Ein Kind bekommt ein neues Spielzeug und ist ganz fasziniert davon. Es spielt sehr intensiv damit und die Zeit vergeht wie im Flug. Nachdem das Kind gespielt hat, muss es sein Zimmer aufräumen. Wenn beide Aktivitäten in den gleichen Zeiteinheiten passiert sind, wird das Kind sagen, das Spielen war viel zu kurz und das Aufräumen hat eine Ewigkeit gebraucht. Das gefühlte Zeitempfinden ist real, weil jeder diese Situationen kennt und Untersuchungen es immer wieder bestätigen. Wenn das Zeitempfinden innerhalb einer kurzen Zeit wechselt, dann muss die Zeit ständig beschleunigt oder ausgebremst werden. Das müsste auch gleichzeitig passieren, denn wenn zwei Kinder gegensätzliche Tätigkeiten ausführen würden, dann würde das spielende Kind eine beschleunigte Zeit wahrnehmen, während gleichzeitig das aufräumende Kind die Zeit gebremst wahrnehmen würde. Da unzählige Kinder auf dem Planeten Erde gewissermaßen ständig gleichzeitig aufräumen und spielen, würde eine Zeitkonstante keine Konstante mehr sein. Die Kinder fühlen die Zeit, mehr nicht.

Beispiel 4
Wenn in einem Atomreaktor die Elemente der Brennstäbe anfangen zu zerfallen, dann tun sie dies immer sehr gleichmäßig. Möchte ein Sportler neben einem Atomreaktor seine Höchstleistung vollbringen und dann durch Konzentration in diesen besonderen Moment wechseln, der eine Zeitschleife zu sein scheint, weil die Zeit gefühlt nicht verstreicht, wie können die Elemente in den Brennstäben trotzdem noch gleichmäßig zerfallen? Wenn der Sportler die Zeit manipuliert, dann muss es für alle gelten, weil die Zeit eine Konstante sein soll. Da aber der Sportler die Zeit anders wahrnimmt, als es der Zerfall der Brennelemente vorgibt, kann die Zeit nicht gleich sein, sonst würden die Brennelemente langsamer zerfallen. Die Brennelemente zerfallen jeden Moment und das fortwährend, da ist es völlig egal, wie viele Sportler ihre Höchstleistungen in der Nähe vollbringen. 

Wenn der Hochleistungssportler seine Höchstleistung bringt, dann wird er einen Moment lang etwas wahrnehmen, das nacheinander abzulaufen scheint, aber eigentlich ist es gleichzeitig, weil der Moment stillsteht. Darum haben einige Sportler ein anderes Zeitverständnis als andere Sportler. Wenn die Zeit linear ablaufen würde, dann müsste die Zeit für jeden Sportler gleich schnell sein und nicht unterschiedlich lang, wie es die Sportler aber beschreiben würden. Die Zeit wird gefühlt, daher kann die Zeit im selben Moment für alle unterschiedlich sein. 

Wer die Zeit wahrnehmen möchte, sollte sich auf einen Energieknoten seines Körpers konzentrieren, dann wird derjenige wie ein Hochleistungssportler die Zeit sehr merkwürdig wahrnehmen, weil sie überhaupt nicht fortschreiten will. Warum ist das so? Weil eine Person durch die äußeren Impulse, die ständig im Körper verarbeitet werden, ein bestimmtes Zeitempfinden entwickelt und jedes Mal, wenn sie sich auf eine Sache besonders stark konzentriert, werden alle physischen Empfindungen weitestgehend durch die Umwelt herausgefiltert und die Person befindet sich in dem sogenannten Seinsmoment, der ewig währt und nie zu vergehen scheint. Die Hochleistungssportler kommen diesem Moment schon sehr nahe, aber niemand kommt dort hin und verweilt dort, weil die physischen Impulse nicht lange herausgefiltert werden können. Der physische Körper existiert und zerfällt sozusagen stetig, aber das Bewusstsein eines Hochleistungssportlers kann in der gleichen Verfallszeit einmal mit den Augen zwinkern oder scheinbar ewig in der Zeitschleife verweilen. Wie passt das alles zusammen?

Beispiel 5
Ein Traktor fährt mit einer konstanten Geschwindigkeit über ein Feld und der Traktorfahrer schaut gelangweilt aus dem Fenster. Der Fahrer überlegt sich, wie die bevorstehende Ernte ausfallen wird. Er überlegt sehr konzentriert, wie er die Ernte am besten planen kann. Wie aus dem Nichts steht er mit seinem Traktor auf einer viel befahrenen Straße, obwohl er doch gerade erst losgefahren war. Sein Bewusstsein war damit beschäftigt, Lösungen zu finden und scheinbar verlor er dabei jegliches Zeitgefühl, weil nach all den Jahren der Fahrer seine Felder auswendig kennt und ihm so nicht auffiel, wie schnell die Zeit verging. Die Zeit wird gefühlt und jeder, der schon lange Strecken in einem Auto gefahren ist, wird bestätigen, dass bei einer unspektakulären Strecke der Fahrer die meiste Zeit der Fahrt kaum wahrnimmt und sich nur an Teilstrecken erinnern kann. Wer nun auf das Kurzzeitgedächtnis tippt, ist weit davon entfernt zu verstehen, was dieses sogenannte Gedächtnis überhaupt ist. Ihr könnt die Zeit durch die äußeren Impulse wahrnehmen, aber ohne diese Impulse würde es dieses Zeitempfinden nicht geben.

Beispiel 6
Wenn Brennstäbe zerfallen, dann vergeht eine gewisse Zeit, bis eine bestimmte Anzahl an Elementen zerfallen ist. So etwas messt ihr und unter anderem werden daraus Zeitmesser erstellt. Wenn wir behaupten, dass es die Zeit nicht gibt, wie können dann diese Elemente in einer gewissen Zeiteinheit überhaupt zerfallen? Sie zerfallen, aber nicht in einer gewissen Zeit, sondern in Momenten, die dem Zerfallsprodukt entsprechen. Was bitte soll denn ein Moment darstellen? Ein Moment ist ein Gedanke und jeder Gedanke wird immer einen Moment generieren. 

Energie ist auch immer Bewusstsein, weil Energie in Schwingungen existiert. Jede Schwingung ist unterschiedlich und wenn auf einem scheinbar kompakten Bereich Energie oder Frequenzen komprimiert werden, dann ist das tatsächlich ein Bewusstsein. Aber nicht jedes Bewusstsein ist so mächtig, dass ihr mit diesem Bewusstsein kommunizieren könntet, so wie ihr es untereinander könnt. Wenn der Hochleistungssportler seine Gedanken überaus stark fokussieren kann, dann denkt er in seiner reinen Form. Hätte er diesen Moment länger inne, dann wäre er im Seinszustand und er würde kaum eine Zeit wahrnehmen, weil ihn die Größe seines Bewusstseins diese Zeit fühlen lässt. Wäre eine Person dazu in der Lage, in den sogenannten Seinszustand zu gelangen, dann könnte die Person sagen:

»Ich war eine Ewigkeit dort und habe über alles nachgedacht, was eine Person jemals erleben könnte und dies hat sich für mich wie eine Ewigkeit angefühlt.«

Das Bewusstsein des Hochleistungssportlers würde im Seinszustand unzählige Situationen erdenken, die ein Mensch auf der Erde erleben könnte. Wir sagen Folgendes: Wenn das Bewusstsein mächtig ist, dann kann sich ein Moment für einen Menschen außerhalb des Seinszustands wie zehn Sekunden anfühlen, obwohl vor ihm eine Person im Seinszustand alle Möglichkeiten erdacht hat, die ein Mensch auf der Erde erleben kann. Wie passt das zusammen? Wenn der Mensch im Seinszustand verweilt, sind alle physischen Impulse herausgefiltert und die Person hat kein Zeitgefühl mehr. Je weniger physische Impulse herausgefiltert werden, desto mehr nimmt die Person die Zeit wahr. Ein Hochleistungssportler befindet sich kurz vor diesem Seinszustand und er nimmt durch die physischen Impulse die Zeit wahr, aber sie scheint fast stillzustehen. Wenn der Sportler dazu in der Lage wäre, durch das starke Fokussieren noch mehr physische Impulse herauszufiltern, dann würde zuerst die Zeit stillstehen und dann würde ein Bewusstseinswechsel in den Seinszustand erfolgen, der für das Bewusstsein ewig sein kann, solange das Bewusstsein diesen Zustand halten kann. 

Die Elemente in den Brennstäben haben ihr eigenes Bewusstsein, weil alles in der physischen Welt aus Bewusstsein geformt wurde. Die Elemente befinden sich im Seinszustand und abhängig vom Bewusstsein wird auch der Moment eine bestimmte Länge haben. Da sich dieses Bewusstsein nicht ändert, ist die Zerfallszeit immer gleich. Der Hochleistungssportler und das Element im Reaktor haben ein unterschiedliches Bewusstseinspotenzial, darum sind die gelebten Momente unterschiedlich. Ein Moment wird immer vom Bewusstsein empfunden. Wenn externe Sinneseindrücke den Moment strecken, weil die Momente der externen Bewusstseine anders empfinden, als das eigene Bewusstsein es empfindet, wird sich der Moment anders anfühlen. Wer in einer schnelllebigen Stadt wohnt, für den rast die Zeit und jemand auf dem Land empfindet die gleiche Zeit viel länger.

Beispiel 7
Eine Person fährt Fahrrad und neben der Person fährt langsam ein Auto. Beide Fahrer fahren die gleiche Strecke in der gleichen Zeit. Die Zeit für den Fahrradfahrer wird eine andere sein als für den Autofahrer, weil die Zeit im Straßenverkehr anders verläuft als für den Fahrradfahrer auf dem Radweg. Der Fahrradfahrer muss sich nicht auf den Verkehr konzentrieren, daher schweift sein Bewusstsein ab und ehe er sich versieht, ist er am Ziel angekommen. Der Autofahrer startet mit dem Fahrradfahrer und kommt im gleichen Moment wie der Fahrradfahrer an, aber für ihn ist die Zeit viel langsamer vergangen. Der Autofahrer musste sich so sehr auf den Verkehr konzentrieren, dass sein Zeitgefühl ein anderes ist. Beide Fahrer sind die gleiche Strecke in der gleichen Zeit gefahren, aber das gefühlte Zeitempfinden kann unterschiedlicher nicht sein. Wenn wir über die vergangene Zeit sprechen, warum sagen wir ständig, dass es diese Zeit überhaupt nicht gibt? Weil eure gemessene Zeit von einem konstanten Bewusstsein gemessen wird, das einen konstanten Bewusstseinszustand hat. Würdet ihr die Zeitmesser nicht haben und damit keine Terminvorgaben oder Prozesse, die Zeiteinheiten voraussetzen, dann hättet ihr kaum ein Zeitgefühl und eure gefühlte Zeit wäre nur an euren Bewusstseinszustand gebunden. Zeit wird gefühlt und ihr unterwerft euch einem Bewusstseinszustand, den ihr niemals erreicht, weil euer Bewusstsein viel größer erscheint als das Bewusstsein, das als Zerfallsprodukt indirekt eure Zeit vorgibt.

Beispiel 8
Wenn Physiker über das Universum reden, dann sprechen sie oft vom Tag X, an dem das Universum durch einen großen Knall entstand. Sie wissen auch, dass die Zeit vor diesem großen Knall nicht existent war. Nun gibt es aber die Zeit, weil der Mensch die Zeit definiert hat. Wonach hat der Mensch die Zeit definiert? Er hat sich ein Element genommen, das reproduzierbar immer in gleichen Abständen zerfällt. Darauf beruht die sogenannte Zeit. Der Mensch hat auch die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Licht vermessen, auf der Grundlage der definierten Zeitmessung. Die Zeit scheint aber nicht überall gleich schnell zu verlaufen und auch Einstein hat schon festgestellt, dass Zeit unterschiedlich schnell zu vergehen mag, abhängig davon, wo sich jemand im Universum befindet. Einige Personen glauben, so kann eine Zeitreise in die Zukunft unternommen werden. Wir sagen euch, das ist nicht möglich und wir hoffen, der Schreibling fragt uns eines Tages danach. 

Wenn die Zeit unterschiedlich schnell im Universum vergeht, dann kann sie doch keine Konstante sein. Wenn etwas im Universum die Zeit beeinflusst, warum glauben noch heute Personen daran, dass die Zeit stabil ist? Wenn sie überall gleich wäre, abhängig vom Zerfallsprodukt von Elementen, warum gilt dies nicht überall? Weil ein Zerfallsprodukt Bewusstsein hat und Bewusstseine werden sich immer gegenseitig beeinflussen. Wenn ein Element in einer gewissen Periode zerfällt, dann wird dieser Zerfallsprozess von allen Bewusstseinen in der Umgebung beeinflusst. Zerfällt das gleiche Elementenpaar in einer anderen Umgebung scheinbar langsamer oder schneller, dann liegt es daran, dass sich das Bewusstsein in der Umgebung geändert hat. Ändert sich das größere Bewusstsein, wird die Änderung der Beeinflussung immer für das kleinere Bewusstsein ausschlaggebend sein. Das Elementenpaar hat ein kleineres Bewusstsein als die Galaxie drumherum, daher ist das Bewusstsein des Elementenpaares in eurer Galaxie ein anderes als beispielsweise in der Andromedagalaxie. 

Wenn der gelebte Moment vom Bewusstsein abhängig ist, kann das Bewusstsein eines Elements auch hier auf der Erde beeinflusst werden. Nehmt ein Experiment, bei dem Lichtteilchen auf einen Lichtspalt treffen. Das spezifische Muster, das sich dort abbildet, wird ein anderes sein, wenn ihr es hoch konzentriert verfolgt. Diese Art von Experimenten machen euch immer noch Kopfzerbrechen, aber in dem Moment, in dem ihr das Experiment aufmerksam verfolgt, werdet ihr eure Gedanken darauf richten und konzentrierte Gedanken sind Energie. Energie ist auch immer Bewusstsein, sodass ihr das Experiment mit der Energie versorgt, die ihr mit euren Gedanken produziert. Und weil das kleine Bewusstsein der Lichtteilchen dadurch beeinflusst wird, erhält es mehr Bewusstsein und erlebt seinen spezifischen Moment anders als ohne dieses Extrabewusstsein. Daher wird es sich auch anders verhalten, weil die gefühlte Zeit in dem Moment eine ganz andere ist. Ihr seht – wie kann es die Zeit geben, wenn sie immer wieder beeinflussbar ist. Es gibt nicht die Zeit, sondern den gelebten Moment.

Beispiel 9
Teilchen, die durch den Raum reisen, haben in Relation zu ihrer Umgebung eine Richtung, die vorherbestimmt werden kann. Wenn ein Teilchen durch ein Sonnensystem reist, wird es ständig beeinflusst, weil die sogenannte Gravitation dieses Teilchen abzulenken vermag, aber wie können sich Physiker diese Ablenkung erklären? Sie sagen, je massereicher ein Körper erscheint, desto größer muss der Einfluss auf andere Körper sein. Wenn ein supermassereiches schwarzes Loch in der Mitte einer Galaxie ruht, dann hat es eine unglaubliche Masse, die alle Körper um sie herum beeinflusst. Wenn dieses supermassereiche schwarze Loch keine weitere Materie mehr erhält, dann stagniert sein Wachstum, bis das schwarze Loch scheinbar im Raum ruht. Die Gravitation soll nicht mehr in der Lage sein, weitere Materie anzuziehen, darum ist es in einem Ruhemodus. 

Die Sternensysteme um das schwarze Loch herum scheinen sich auch kaum zu bewegen. Sie rasen zunehmend um das schwarze Loch, aber von außen scheint kaum eine Änderung einzutreten. Die Physiker sagen auch, dass die Zeit in der Nähe eines schwarzen Lochs eine andere ist, aber sie wissen nicht warum. Scheinbar wissen sie nicht, dass alle Materie mit Bewusstsein besetzt ist und dass größere Bewusstseine kleinere Bewusstseine beeinflussen werden, sodass die Zeit im schwarzen Loch deswegen stillsteht, weil die Materie im schwarzen Loch so gewaltig ist, dass das Bewusstsein, das dort existiert, überaus groß sein muss. Das Bewusstsein ist so enorm, dass das Bewusstsein der Galaxie eher gering zu bewerten ist. Da kaum äußere Impulse auf dieses Bewusstsein Einfluss haben, erlebt das schwarze Loch den scheinbaren Seinszustand, den oft Hochleistungssportler erleben und der scheinbar eine Ewigkeit anhält. Das schwarze Loch als Bewusstsein befindet sich fast im Seinszustand und da es physisch ist, wird es alles um sich herum mit seinem Bewusstsein beeinflussen und alle würden sagen, die Zeit scheint dort stillzustehen, aber in Wirklichkeit wird dort der Seinszustand wahrgenommen, der sich physisch ausdrückt. Alles ist Bewusstsein und jedes Bewusstsein erlebt unentwegt Momente, die mal länger und mal kürzer empfunden werden, mehr aber auch nicht.

Beispiel 10
Wie kann die gefühlte Zeit mit der Realität in Einklang gebracht werden? Da es ja eine Vergangenheit und eine Gegenwart gibt, muss es trotzdem etwas wie Zeit geben oder doch nicht? Nein, es gibt die Vergangenheit als gespeicherte Momente, aber diese Momente wurden unterschiedlich lang von allen Wesen empfunden, immer abhängig davon, wie der Bewusstseinszustand der Wesen war. Eure Fotos sind Erinnerungen, mehr aber auch nicht. Eure Vergangenheit ist eine Erinnerung, die sich aus allen Bewusstseinen zusammensetzt, die bei dem Moment anwesend waren und die sich vom Bewusstsein gegenseitig beeinflusst haben. Die Zeit auf einem Foto ist genau ein Moment deines Lebens. Einer hatte das Gefühl, der Moment war nicht lang und der andere auf dem Foto dachte, der Moment hat ewig gedauert, daher war die Zeit für beide Personen unterschiedlich. 

Ihr habt Zeitmesser, die in unterschiedlichen Bereichen eine andere Zeit messen würden, wie könnt ihr immer noch davon ausgehen, dass es diese konstante Zeit gibt? Wenn die Zeit nicht konstant ist, dann ist sie auch nicht real, weil die Zerfallszahlen eines Elementes hier auf der Erde andere sind als in anderen Regionen eures Universums. Alles ist relativ, so ist es auch mit der Zeit auf der Erde. Niemand kann vorherbestimmen, wie lang sich die Zeit anfühlen wird, weil die Zeit für jedes Bewusstsein unterschiedlich schnell abläuft. Alles hat damit zu tun, welchen Zustand ein Bewusstsein eingenommen hat, dann kann ein Moment gefühlt kurz erscheinen oder eine Ewigkeit dauern.

Fazit
Wir haben viele Beispiele angesprochen, in denen die gefühlte Zeit ein Thema war und wir haben Beispiele angeführt, in denen nachweisliche Effekte der Zeit erklärt wurden und doch hat der Schreibling immer noch Probleme, diese Fragmente zu einem größeren Bild zusammenzusetzen und wir erklären auch warum. Der Schreibling, wie ihr auch, denkt linear und das hindert ihn daran, die Zeit als das zu verstehen, was sie ist. Wenn jemand linear denkt, baut sich seine Realität immer stückchenweise zusammen. Gerade hat er einen Kaffee mit seiner Frau getrunken und im nächsten Moment sitzt er wieder am Schreibtisch und schreibt diesen Text. Das sind alles Momente, die nacheinander ablaufen, aber wenn der Schreibling diese Momente in gleiche Zeitteile aufteilen und dazuschreiben würde, wie lange sich das Kaffeetrinken angefühlt hat und wie lange sich das Aufschreiben der Beispiele aus dem Text angefühlt hat, dann würde er schnell begreifen, dass sie alle unterschiedlich lang waren, obwohl euer Zeitmesser womöglich die gleichen Zeitintervalle vorgibt. 

Die Zeit gibt es nicht, weil die gefühlte Zeit eine andere ist als die des Zeitmessers und wenn ihr eure Momente immer stapelt, könnt ihr das kaum wahrnehmen. Wäret ihr in einem Seinszustand, würde die Zeit stillstehen. Wäret ihr ein überaus mächtiges Bewusstsein oder würdet ihr wissen, wie ihr die Bewusstseine eurer Umgebung beeinflussen könnt, dann würde der Zeitstapel, den ihr mit euren Momenten aufgestapelt habt, variabel sein und ihr könntet die Zeit strecken und stauchen, wie es euch beliebt. Ihr macht es schon jetzt, wo ihr konzentriert diese Zeilen lest, aber ihr macht es unbewusst. Wenn ihr die Zeit staucht und streckt, dann beeinflusst ihr euer eigenes Zeitempfinden, mehr aber auch nicht. 

Wer meint, dass die Zeit beschleunigt wird, weil er es in Experimenten wahrnimmt, bestätigt nur seinen eigenen Bewusstseinszustand. Die Zeit wird empfunden und weil sie nicht konstant ist, kann man auch nicht von einer Zeit sprechen, sondern von erlebten Momenten, die gefühlt eine bestimmte Länge zu haben scheinen. Verwechselt das Stapeln von erlebten Momenten nicht mit einer konstanten Zeit, die scheinbar überall unterschiedlich ist und die auch beeinflusst werden kann.

Zur Vertonung: VA0317

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