A0231: Der Mond – Teil 2

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Die Erde dreht sich um ihre Achse. Diese Achse steht im Verhältnis zur Drehachse der Sonne nicht gleich, sondern sie neigt sich im Laufe eines Jahres zur Achse der Sonne. Dabei vollführt sie eine Pendelbewegung, die allerdings nicht gemeint ist, wenn wir davon reden, dass der Mond sich dreht, wenn die Erdachse sich von der Sonnenachse wegbewegt. Die Erdachse pendelt auch selbst um ihre eigene Achse, sodass gesagt werden kann, im Laufe eines Jahres wird die Erdachse eine Pendelbewegung zur Sonnenachse vollführen und innerhalb eines viel größeren Zeitraumes wird die Erdachse um ihre eigene Achse pendeln. Wenn diese Pendelbewegung von der Sonne weg zeigt, sich also entweder zur Sonne hin- oder wegbewegt, wird der Mond sein gegenwärtiges Antlitz ändern und die erdabgewandte Seite wird zur Erde ausgerichtet. 

Dieser Prozess ist schon unzählige Male so geschehen und die Erdgravitation vollbrachte dann etwas, das wir die Rotationssymmetrie nennen. Für euch mag es unglaublich klingen, aber die Himmelsmechanik kann diesen Prozess genau erklären. Wenn zwei Körper in Wechselwirkung zueinander stehen und die Massenverteilung in beiden Körpern nicht ausgewogen ist, wird die Rotationssymmetrie der Körper dazu führen, dass der zweite Körper die Wechselwirkung ausgleichen muss, damit die überlagerte Wechselwirkung weiterhin gegeben ist. Der Mond hat eine andersartige Massenverteilung, die dann ausgeglichen werden muss, wenn sich die Erdachse bei der Pendelbewegung von oder zur Sonne hin verändert. Das ist normale Physik, die aber von euch noch nie so extrem beobachtet wurde. Wir sagen noch das Folgende: Die Wissenden unter euch müssen nur eine ungleichmäßige Gewichtsverteilung des Mondes annehmen, dann wird die Pendelbewegung dazu führen, dass der Mond seine andere Seite zeigt. Dieser Prozess wird dadurch umgekehrt, dass die Pendelbewegung der Erdachse wieder zur Sonne zeigt. Normale Physik, die bestimmt große Namen hervorbringen würde, wenn sie so auf den Mond angewendet wird. Nun möchten wir fortfahren und noch einige Details zum Mond preisgeben. 

Der Mond wurde von vielen Gesteinsbrocken getroffen, die dafür sorgen sollten, dass reichlich hochwertige Rohstoffe vorhanden sind. Das Ziel ist es immer gewesen, die Erde lebensfreundlich zu gestalten, damit dort unter definierten Umständen Leben entstehen kann. Das ist all die Mühe wert, denn alles, was diese Wesen wollen, liegt darin begründet, eine Welt lebensfreundlich zu machen, damit das Leben, so wie es auf unzähligen Welten schon passiert ist, eine Chance hat. Leben benötigt immer eine große Hingabe und erst wenn alle Voraussetzungen dafür geschaffen wurden, kann sich das Leben auch entwickeln. Wir meinen damit das Folgende: Wenn sich die geistigen Wesen nicht um neues Leben kümmern würden, wäre der natürliche Prozess sehr langwierig, deswegen kümmern sich auch sehr viele Wesen darum. Die Erde war auch solch ein Ort, der für das biologische Leben ausgesucht wurde. Viele Planeten in eurem Sonnensystem waren schon bewohnt, aber nicht in der Art und Weise, wie ihr es auf der Erde gewohnt seid, sondern vieles spielte sich schon immer in unterirdischen Stützpunkten ab. Das Leben wie bei euch auf der Erde ist nicht selten, aber selten entsteht es von allein, sodass dabei immer nachgeholfen wurde. So auch mit eurer Erde und viele ahnen nun, dass das Leben viel älter ist als die Jahrtausende, die ihr gewöhnlich in euren Gedankenmustern habt. 

Bevor die Erde überhaupt entstand, war das Universum schon reich bevölkert. Eure Lebensspanne ist sehr gering, denn viele verkörperte Wesen können mehrere tausend Jahre alt werden, wobei diese Lebensspanne etwas Besonderes darstellt, das wir bald gerne gefragt werden möchten. Wesen, die so alt werden, erleben auch viel und sehen die Ereignisse aus einer anderen Zeitperspektive. Wenn ein Prozess mehrere hundert oder auch tausend Jahre benötigt, dann gehört das zu ihrem Alltag und wir meinen auch, das Terraforming eines Planeten dauert heutzutage nicht mehr lange. Früher war es aber ein Prozess, der von diesen Wesen ein Leben lang begleitet wurde, nur um letztlich auf einem Planeten Leben zu ermöglichen. Warum erzählen wir das alles? Weil das Leben überaus kostbar ist und viele Wesen im Universum nichts anderes machen, als immer wieder aufs Neue zu versuchen, das Leben an einem anderen Ort zu ermöglichen. Die Erde wird seit mehreren Milliarden Jahren dabei unterstützt, auch wenn es für die meisten Leser unglaubwürdig klingt, aber nichts auf der Erde hätte sich so entwickelt, wenn nicht von Anfang an die Unterstützung dagewesen wäre. Der Planet hätte Leben hervorgebracht, aber nichts würde heute so erscheinen, wie es ist. Alles liegt in den Händen der Natur, mögt ihr denken, aber selbst eure Natur wird in jeder Sekunde von Wesen unterstützt, die ihr weder kennt noch wahrnehmen könnt. Nichts wäre so, wie ihr es gewohnt seid und genauso sollte es auch werden. Wir sagen nicht, dass die Menschen gelenkt werden, aber jeder Mensch erhält auch Unterstützung und die Wesen, die so etwas tun, tun es aus einer Liebe zum Leben. Deswegen ist es auch überaus wichtig, dass die Erde sich so entwickeln kann, wie es nötig ist, um das vielfältige Leben zu ermöglichen. Das bedeutet auch, dass kein ungewollter Einfluss auf diese Entwicklung wirken sollte, daher wurde der Mond so reichhaltig mit Rohstoffen umgeformt, dass die Erde für die meisten Wesen nicht sehr interessant war. Wenn es leichter ist, die Rohstoffe auf dem Mond abzubauen, dann tun es die Wesen auch. Wir sagen nicht, dass die Erde nicht besucht werden durfte, aber der Anreiz auf dem Mond zu bleiben, war viel größer als eine Basis auf der Erde zu haben. 

Der Mond ist nicht hohl, aber es gibt gewaltige Hohlräume, die entweder natürlich entstanden sind oder von Wesen erschaffen wurden. Die Menschen stellen sich eine Basis zu bauen mühsam vor, aber generell ist es ziemlich einfach. Das Material, das vorher noch den Hohlraum füllte, wird einfach in Energie umgeformt und mit Energie und bestimmten Rohstoffen kann alles hergestellt werden, was benötigt wird. Eine Basis verbraucht Energie, die muss aber nicht durch das Verbrennen von Rohstoffen gewonnen werden, denn Energie ist im Universum im Überfluss erhältlich. Wenn aus Energie etwas hergestellt werden soll, sind bestimmte Rohstoffe nötig und diese Rohstoffe liegen im Überfluss im Mond vor. Es liegt in der Natur der Sache, dass eine Basis unter der Mondoberfläche mit der Zeit immer größer wird, weil die Rohstoffe direkt vor Ort abgebaut und zu Erzeugnissen umgeformt werden. Deswegen gibt es Basen, die so groß wie Städte sind und viele Basen sind untereinander verbunden. Die Verkehrsmittel sind mit U-Bahnen zu vergleichen, nur dass sie für euch unglaublich schnell die Orte verbinden. Viele dieser Basen werden streng überwacht, weil schon viel passiert ist, damit meinen wir aber keine Anschläge wie bei euch auf der Erde. Unter den Wesen im Mond gibt es viele, die nicht zufrieden sind, wie das Leben dort gelebt wird. Viele Rassen unterscheiden sich in ihrem Lebensstil. Einige Bewohner benötigen nicht viel und andere Bewohner hätten gerne mehr. Wir meinen sagen zu müssen: Es gibt streng genommen Klassen im Mond und einige Klassen haben mehr und andere weniger. Niemand gibt den Platz auf, den er hat, aber viele hätten auch gerne mehr. Viel Neid ist bei den Wesen zu beobachten. Es gibt unterschiedliche Rassen, die sich auf dem Mond niedergelassen haben und untereinander zerstritten sind, sodass es oft Auseinandersetzungen gibt. Sie arten nicht so aus, wie es in euren Filmen zu sehen ist, aber es gibt nicht wenige verdeckte Manöver, die für viel Aufsehen sorgen. Viele Rassen sind indes friedlich und teilen auch mit Gruppen, die es benötigen. Es gibt jedoch auch Wesen, denen begegnet man lieber nicht ohne Grund, weil der Ausgang nicht vorhersehbar ist. 

Der Mond hat viel zu bieten und wir werden nun von dem Rat berichten, der alle Rassen des Mondes vertritt. Der Rat setzt sich immer aus den Wesen zusammen, die als Gruppen den Mond bevölkern. Dabei ist nicht vorgesehen, dass eine Gruppe auch eine Rasse repräsentiert, sondern unterschiedliche Wesen können sich in einer Gruppe organisieren, sodass immer die Vertreter einer Gruppe im Rat anwesend sind. Ist die Gruppe aufgrund ihrer Mitgliederanzahl groß, hat der Vertreter der Gruppe viele Stimmrechte. Ein Wesen kann Mitglied in einer Gruppe sein, aber in eine Gruppe wird das Wesen nur aufgenommen, wenn es bisher nicht in einer anderen Gruppe Mitglied ist. Auch kann die Gruppe das Wesen ablehnen, wenn es vorher schon negativ aufgefallen war. Politik ist nicht die richtige Bezeichnung, dennoch würde euch vieles bekannt vorkommen. Einige Gruppen schließen sich auch bei bestimmten Themen zusammen, sodass der gemeinsame Vertreter mehr Stimmrechte erhält. Vieles wird dort, wie in der geistigen Welt auch, ausgiebig beraten, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Viele Entscheidungen haben auch mit der Erde zu tun und wir meinen, wenn Raumschiffe von euch auf der Mondoberfläche gesichtet wurden, wurde dies vorher vom Rat so entschieden. 

Viele Wesen hätten gern Kontakt zur Erde, aber solange die Menschheit denkt, sie wäre allein im Universum, wird es keinen offiziellen Kontakt geben. Der Rat entscheidet auch über neue Plätze auf dem Mond, die an eine Gruppe vergeben werden dürfen. Wenn eine Gruppe einen neuen Ort benötigt, weil die Rohstoffe dort reichhaltiger sind oder die Gruppe sich gerne erweitern möchte, stellt sie einen Antrag an den Rat mit der Begründung, warum sie einen neuen Ort benötigt. Dieser Antrag wird genauestens geprüft und nur wenn der Antragsteller den Grund für sein Vorhaben nachweisen kann, erst dann wird überhaupt darüber abgestimmt. Das sind die Momente, bei denen sich viele Gruppen zusammentun, um so einen Antrag abzulehnen, weil zum Beispiel die fordernde Gruppe schon sehr präsent auf dem Mond ist oder weil der Ort von einer anderen Gruppe genutzt werden möchte. Es ist wie auf der Erde, es dauert sehr lange, bis ein heiß umkämpfter Ort auf dem Mond vergeben wird. 

Die irdischen Menschen sind als Gruppe auf dem Mond nicht vertreten und ihr könntet auch keine Besitzansprüche auf den Mond stellen. Wenn der Mensch eine Basis auf dem Mond erstellen wollte, würde ihm das nicht gelingen, weil die Technologie der Menschen noch in den Kinderschuhen steckt. Würde der Mensch größere Ziele auf dem Mond verfolgen wollen, müsste er sich einer Gruppe anschließen. Das Stimmrecht des Menschen würde zudem keine Bedeutung bei den Entscheidungen haben. Nur Gruppen, die dauerhaft präsent sind, stellen überhaupt eine Gruppe dar. Wenn Mitglieder einer Gruppe längerfristig nicht anwesend sind, zählen die Stimmen dieser Mitglieder nicht mehr. Die Mitgliederanzahl einer Gruppe ist nicht beschränkt, aber nicht jeder kann ein Bewohner des Mondes werden. Bewohner des Mondes sind registriert und viele leben dort schon seit vielen Jahren. Wenn ein Mensch entscheiden könnte, dauerhaft auf dem Mond zu leben, würde er einen Ort benötigen, an dem er leben kann. Dazu gäbe es die Möglichkeit, bei einer Gruppe unterzukommen. Wie auf der Erde auch, würde sich der Mensch zu einer Gegenleistung verpflichten. Viele Wesen arbeiten in Gruppen und im Gegenzug werden sie versorgt und können dann ein Mitglied der Gruppe werden. Jetzt denkt ihr bestimmt an die Arbeit, die ihr auf der Erde verrichtet, aber so ist es nicht. 

Wesen kommen nicht ohne Grund zum Mond, sondern die meisten Wesen wollen etwas bewirken. Es gibt viele Möglichkeiten, wie sich ein Wesen verwirklichen kann und viele Wesen forschen auf den verschiedensten Gebieten, sodass sehr viele Erkenntnisse auf dem Mond gewonnen werden. Viele Wesen unterstützen auch die Menschen dabei, voranzukommen. Manche stehen im telepathischen Kontakt zu Menschen und manchmal werden sie sich sogar gegenüberstehen, aber das kommt selten vor, weil auch diese Kontakte beantragt werden müssen. Die Mondbevölkerung muss gewisse Regeln einhalten. Es gibt Regeln für den Mond, für die Erde und für andere Planeten im Sonnensystem. Diese Regeln können dazu führen, dass Gruppen den Mond wieder verlassen müssen, weil einzelne Mitglieder einen Regelbruch zu verantworten hatten. Wurde eine Gruppe verbannt, wird der Ort neu vergeben. Diese Momente sorgen für ein riesiges Aufsehen in der Mondbevölkerung, aber es kommt nicht allzu oft vor. Im nächsten Teil werden wir über das Leben im Mond sprechen und welche Art von Technologie zum Einsatz kommt.

Zur Vertonung: VA0231

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