A0203: Der Tod – Teil 2

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Wenn eine Person stirbt, hat sie ein ereignisreiches Leben hinter sich und wir meinen auch, egal wie langweilig ihr selbst euer Leben beurteilen würdet, es ist immer ereignisreicher als alles andere, was ihr jemals in der geistigen Welt erleben werdet. Wenn ihr nach dem Tode durch den Inkarnationstunnel schreitet und auf der anderen Seite in einem Inkarnationskubus erwacht, habt ihr alles erreicht, was sich die Seele gewünscht hat und auch was ihr euch selbst je gewünscht habt, denn ihr wart so mutig und entschlossen, ein Leben auf der Erde zu führen. Allein schon die Entscheidung, dies zu tun, hat in der vorherigen Inkarnation viele innere Universen generiert. Wir verbessern uns, da die Inkarnation nicht genau die gleichen inneren Universen wie eine Person hat, aber etwas Ähnliches, das wir beizeiten einmal erläutern wollen. Zumindest hat die Inkarnation viel Macht erlangt, als sie sich für das Leben auf der Erde entschieden hat. Eine Inkarnation weiß genau, dass sie als Inkarnation nach dem Leben nicht mehr existent ist, weil sie zwar in der Person weiterlebt, aber das Leben sie so weit verändern wird, dass jemand meinen könnte, die neue Inkarnation sei nun eine andere Inkarnation. Ihr werdet diese neue Inkarnation sein, so wie ihr sein werdet, wenn ihr sterbt. Die vorherige Inkarnation weiß, dass sie als Person neu erschaffen wird, denn sie ist mit ihrem Bewusstsein nicht mehr existent, wie sie es war, bevor sie inkarnierte. Ihr als Person seid ein eigenständiges Wesen und wir sagen euch, in euch steckt auch die Inkarnation, die ihr vorher wart. Was meinen wir damit? In dem Schreibling steckt die störrische Inkarnation, die er vorher war und wir meinen auch, je älter der Schreibling wird, desto mehr verhält er sich wie die vorherige Inkarnation. Wenn er alt ist und seine weißen Haare dominieren, dann dominiert auch die vorherige Inkarnation in dem Schreibling. Damit meinen wir nicht, dass der Schreibling dann ein anderer wird, sondern er nimmt immer mehr die Tendenzen seiner vorherigen Inkarnation an, sodass der Schreibling im hohen Alter die Weisheit seiner vorherigen Inkarnation übernommen hat. Das wird bei jeder Person so passieren, darum sind ältere Personen auch so ruhig und besonnen. Das hat natürlich zum einen mit der Lebenserfahrung zu tun und zum anderen damit, dass die Tendenzen der vorherigen Inkarnation immer mehr durchscheinen, sodass wir sagen können: Im hohen Alter einer Person ist die vorherige Inkarnation hervorgekommen und das Verhalten der älteren Person spiegelt das Verhalten der vorherigen Inkarnation wider. Dies führt dazu, dass nach dem Tode der Person die neue Inkarnation fast die gleiche Person von der Erde ist. Was meinen wir genau damit? 

Die gestorbene Person ist zu einem großen Teil schon die vorherige Inkarnation. Sie hat nur nicht die Macht und das Wissen der vorherigen Inkarnation. Wenn die Person nach dem Tode durch den Inkarnationstunnel schreitet und im Inkarnationskubus erwacht, ist sie genau die Person von der Erde. Während des Erwachens werden die ersten Erinnerungen zurückkehren, die dem Wesen im Inkarnationskubus beschreiben, wo es sich befindet und warum es dort ist. Jedes Wesen, das im Inkarnationskubus erwacht, erhält als Erstes diese Erinnerungen zurück. Sie wissen sofort wer und was sie sind, sie haben aber immer noch das Bewusstsein von der Erde oder wo auch immer sie inkarniert waren. Die Erinnerungen kehren zurück und alle Wesen außerhalb des Inkarnationskubus erkennen sofort, dass ihr erwacht seid. Sie wissen aber auch, dass ihr bis jetzt nicht alle Erinnerungen erhalten habt, aber die Freunde der Inkarnation werden von der Inkarnation sofort erkannt, sodass es ein fröhliches Wiedersehen ist. Ihr seid immer noch die Person von der Erde mit dem Wissen, warum ihr an diesem Ort seid und wer die anwesenden Wesen sind. 

Während der ersten Zeit werdet ihr im Minutentakt diese Aha-Erlebnisse haben und ihr werdet euch ständig an alte Ereignisse zurückerinnern, aber dieses Mal nicht mit dem Bewusstsein der vorherigen Inkarnation, sondern mit dem Bewusstsein von der Erde. Ihr werdet vieles neu verstehen, was die vorherige Inkarnation anders oder überhaupt nicht verstanden hat. Dadurch erhaltet ihr Wachstum, weil diese Erkenntnisgewinne euch wachsen lassen. Wenn ihr Wachstum erfahren habt, erhaltet ihr automatisch vom Universum mehr Macht. Habt ihr mehr Macht, könnt ihr mehr damit machen als davor. Wenn die neue Inkarnation durch diese Erkenntnisgewinne heranreift, seid ihr vom Bewusstsein immer noch die Person von der Erde, aber ihr habt durch diese Erkenntnisgewinne neue Erfahrungen erlangt, die euch natürlich verändern werden. Es ist wie auf der Erde auch, wenn ihr dort eine Erkenntnis erlangt, werdet ihr immer noch die Person sein und nicht jemand anderes. So in der Art ist es auch mit der neuen Inkarnation zu sehen, die jetzt heranreift. Wenn sie nach circa zwei Tagen mit dem Prozess der Erkenntnisgewinne fertig ist, hat sie immens an Macht gewonnen, aber ihr seid vom Bewusstsein immer noch die Person von der Erde. Ihr werdet nicht nach dem Tode verschwinden, sondern ihr seid immer noch vorhanden und alle Wesen, die die vorherige Inkarnation kannten, sehen jetzt in der neuen Inkarnation das erlangte Wachstum. Die Inkarnationen, die ein Leben auf der Erde gelebt haben, sind sofort identifizierbar, weil ihre Frequenzspektren sehr reichhaltig sind und jeder wird dieses Wachstum anerkennen, weil alle Wesen wissen, wie schwierig das Leben besonders auf der Erde ist. 

Ihr lebt noch dieses Leben und ihr wisst nun, was euch nach dem Tode erwartet, aber ihr wisst weiterhin nicht, was eure Seele in dieser Zeit macht. Es wurde von den Wingmakern so festgelegt, dass eine Seele davon profitiert, wenn sie ihren Inkarnationen ermöglicht, auf einem Planeten zu inkarnieren. Was meinen wir damit? Fast keine Inkarnation würde freiwillig ein Leben auf einem Planeten wählen, nur um Wachstum zu erfahren. Ihr müsst bedenken, ihr seid unsterblich und werdet nie vergehen, darum spielt Zeit für euch überhaupt keine wichtige Rolle in eurem Dasein. Wenn aber keine Inkarnation auf einem Planeten inkarniert, wird das Wachstum der Wesen sehr langsam verlaufen und viele Wesen würden sich scheinbar überhaupt nicht weiterentwickeln. Wenn ein Wesen jedoch inkarniert, wird immenses Wachstum generiert und das Wesen wird in kurzer Zeit starkes Wachstum erfahren. Darum überlegten sich die Wingmaker einen Mechanismus, der die Seele und ihre Inkarnationen veranlassen, gemeinsam dieses Abenteuer zu bestreiten. Dafür muss sich die Seele in einen besonderen Zustand versetzen, den wir vorläufig als die meditative Energiewolke bezeichnen werden. Dieser Zustand wird von der Seele eingenommen, bis alle Inkarnationen nacheinander ihre Leben auf den jeweiligen Planeten gelebt haben. Diese Zeit wird der Inkarnationszyklus genannt und muss von der Seele und den Inkarnationen vorher genau geplant werden. Je nachdem wie mächtig eine Seele erscheint, wird sie eine unterschiedliche Anzahl von Inkarnationen bitten, sich diesem Abenteuer zu stellen. 

Während die Inkarnationen nacheinander ihre Leben auf vielen Planeten leben, beobachtet die Seele das jeweilige inkarnierte Leben sehr genau. Der Schreibling schreibt gerade diesen Text und gleichzeitig beobachtet die Seele des Schreiblings sein Handeln. Sie sieht alles, sie hört alles, auch was wir dem Schreibling diktieren, aber sie fühlt nicht das, was der Schreibling fühlt, sondern sie fühlt bei der Beobachtung mit. Ist der Schreibling mal wieder sauer, dann wundert sich seine Seele, ist er traurig, ist auch seine Seele traurig, ist der Schreibling fröhlich, freut sich seine Seele mit ihm, aber die Seele hat keinen direkten Kontakt zum Schreibling. Der Schreibling hat nicht nur den Schöpfer bedroht, sondern auch seine Seele, weil er damals noch nicht so viel verstand, wie er es heute tut. Die Seele war sehr überrascht darüber und um in solchen Fällen dem Schreibling und ihren anderen Inkarnationen helfen zu können, hat sie ein Konstrukt erschaffen, bevor sie in diesen meditativen Zustand gewechselt ist, über das sie indirekt mit der Inkarnation reden kann. Dieses Konstrukt ist euch als das höhere Selbst bekannt und wir sagen euch, es existiert nur temporär, solange die Seele ihren Inkarnationszyklus vollführt. Sie wies damals das höhere Selbst an, den Schreibling zu unterstützen. Diese Unterstützung hat der Schreibling oft in Meditationen wahrgenommen, wenn er etwas Ungewöhnliches sah oder spürte. Wir hatten als die Meister und Lehrer des Schreiblings keinen Einfluss darauf, haben es aber natürlich wahrgenommen. Die Seele hat so die Möglichkeit zu beeinflussen, dass etwas nach ihrem Willen geschehen kann. Seelen nehmen nur selten diese Möglichkeit in Anspruch und wir würden sagen, wenn sich eine Person mit dem höheren Selbst verbindet, ist es meist auch alles, was dort passiert. Bevor sie den Inkarnationszyklus vollführt, hat eine Seele alles bezüglich ihrer Inkarnationen geplant. Wer wo inkarnieren soll und was die Seele gerne erleben möchte. Moment, sagen wir hier mit einem ernsten Gesichtsausdruck. Wieso will die Seele etwas erleben, was eigentlich die Inkarnation erlebt? Haben wir nicht gesagt, die Seele beobachtet nur? Ja, die Seele beobachtet nur das Leben der Menschen, aber jedes inkarnierte Wesen hat etwas überaus Besonderes – die inneren Universen. Die inneren Universen eines inkarnierten Wesens beinhalten das gesamte Leben dieses Wesens. Das geht so weit, dass das Leben nicht nur visuell aus allen Perspektiven angesehen werden kann und diese Momente auch die emotionalen Aspekte beinhalten, sondern auch die Momente der anderen Personen, die bei einem Moment von euch dabei waren. Was meinen wir damit genau? Wenn du dich als Person mit jemandem über etwas streitest, dann ist dieser Streit als Moment in deinen inneren Universen abgespeichert. Dieser Moment ist in dir, so wie du ihn wahrgenommen hast, nicht nur visuell, sondern auch emotional. Die Person, mit der du dich gestritten hast, hat ihren eigenen Moment von diesem Streit in ihren inneren Universen abgespeichert. Da du und die andere Person diesen Moment des Streitens gleichzeitig erlebt habt, teilt ihr euch sozusagen diesen Moment. In deinen inneren Universen sind somit die inneren Universen der anderen Person enthalten, mit der du gestritten hast und die andere Person hat die inneren Universen des Momentes von dir. Somit ist dieser Streit als Moment in dir abgespeichert, so wie du ihn erlebt hast und gleichzeitig ist der Moment der anderen Person bei dir abgespeichert, so wie sie ihn erlebt hat. Wenn du stirbst, wirst du all die Momente aus der Perspektive der anderen Personen wahrnehmen und dir wird dann klar, warum zum Beispiel die andere Person mit dir gestritten hat und was sie dazu trieb. Diese Rückblicke in euer gelebtes Leben werden unter anderem diese Erkenntnisgewinne generieren, die euch ständig nach dem Tode wachsen lassen. 

Jetzt kommen wir wieder zur Seele zurück. Wenn du nach dem Tode durch den Inkarnationstunnel schreitest, wird die Seele all deine Momente als eine Kopie erhalten. Die Seele ist dann in der Lage, die Momente nachzuleben, so wie du diese Momente erlebt hast und auch kann sie die Momente der anderen Personen erleben, die auch bei diesem Moment anwesend waren. Sie erlebt genauso wie du diese Erkenntnisgewinne und wird dadurch wachsen und mehr Macht erlangen. Das geht aber nur, wenn die Seele die Leben der Inkarnationen genau beobachtet, sonst erhält sie keine Kopie der Momente. Ihr als Inkarnation könnt dann bis zum Ende eures Daseins in den inneren Universen reisen und die Momente aus eurer und aus der Sicht der anderen Personen wieder und wieder bestaunen. Im nächsten Teil werden wir uns noch einige Aspekte anschauen, die direkt mit dem Sterbeprozess zu tun haben.

Zur Vertonung: VA0203

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