A0707: Warum ist Japan etwas ganz Besonderes? – Teil 8

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Als die Wanderer die Erde besuchten, um die Flora und Fauna zu studieren, haben sie schon sehr genau gewusst, welche menschlichen Rassen auf der Erde beheimatet sind. Fast jede menschliche Spezies in eurem Quadranten beobachtet sehr genau, was mit den Menschen auf der Erde passiert. Die Wanderer waren eine Gemeinschaft von Forschern, die immer wieder die Planeten besuchten, um die Artenvielfalt zu bestimmen. Wenn eine heimische Rasse den Ackerbau für sich entdeckt, dann sind viele Rassen daran interessiert, wie sich die heimische Spezies dabei anstellt und wie die Agrarwirtschaft die Umwelt verändert. Genau deswegen waren die Wanderer auf der Erde. Sie haben Daten aufgenommen, um zu bestimmen, wie es der Umwelt geht. Wenn sie wiederholt die Erde besuchen und immer wieder die gleichen Messungen erheben, dann werden sie über einen sehr langen Zeitraum so viele Datensätze zusammentragen, die sie sehr gut erforschen können. Die Wanderer beobachten auch den Ackerbau, sodass sie dort viele nützliche Details erkennen, die historisch gesehen einen wahren Schatz darstellen. Wesen auf einem Planeten brauchen sehr lange, bis das Kultivieren der Pflanzen- und Tierwelt einen Höhepunkt erreicht, von dem die heimische Spezies am meisten profitieren kann. Alles, was dabei geschieht, ist für eine weit vorangeschrittene Spezies überaus interessant. Weit vorangeschrittene Spezies können dann nicht nur Rückschlüsse auf die eigene Entwicklung ziehen, mehr noch, sie sind in der Lage, die gesellschaftlichen Quantensprünge mit dieser Entwicklung zu vergleichen, sodass die Marker dafür eindeutig zu erkennen sind. Keine heimische Spezies wird sich völlig unabhängig dorthin entwickeln, sodass es immer viele Faktoren gibt, die von außerhalb hinzukommen. Das sind entweder Einflüsse durch die geistige Welt oder außerirdische Forscher sind der Meinung, dass eine heimische Spezies den nächsten Schritt vollführen kann. Auch gibt es außerirdische Gruppen, die ihrerseits eigene Pläne verfolgen, sodass sie die heimische Spezies oder Gruppen von heimischen Wesen unterrichten, weil sie sich einen Vorteil davon versprechen. Die Anunnaki sind solche außerirdischen Wesen, die nur ihren eigenen Vorteil sehen und deswegen eine gesellschaftliche Entwicklung bei menschlichen Rassen einleiten, um sie dazu zu bringen, ihnen freiwillig ihre Goldvorkommen zu überlassen. Die Wanderer waren nach der Notwasserung auch so eine Gruppe, die die irdischen Menschen schulten, nur zu ihrem eigenen Vorteil. Die Wanderer wussten, dass sie lange Zeit auf diesen Planeten ausharren mussten, bis sie gerettet werden, deswegen hatten sie einen Plan entworfen, mit dem sie in der Lage wären, mit der heimischen Bevölkerung zusammen diese Zeit zu überbrücken. Deswegen schulten sie die Bevölkerung von Edo in vielen Künsten, die ihnen ein Bleiberecht garantierten, auch wenn die Menschen von Edo überhaupt keine Gegenleistung verlangten. Wir sagen nicht, dass sie ohne ihren Plan lange überlebt hätten, aber ihre Gegenleistung hat für Japan und weite Teile der Erde einen sehr großen Fortschritt garantiert. Deswegen stellen im Nachhinein die Wanderer selbst so einen gesellschaftlichen Marker dar, den sie vorher versuchten durch ihre Messungen in der Umwelt auf der Erde zu bestimmen. Sie wussten sehr genau, was sie taten und sie ahnten auch, dass ihre Schulungen auch außerhalb von Japan eines Tages wahrgenommen werden, aber sie achteten auch penibel darauf, was sie als Wissen weitergaben, damit die Gesellschaft nicht plötzlich entarten kann. Ihre Forschungen auf vielen Planeten mit vorindustriellen Gesellschaften haben ihnen sehr genau gezeigt, wie sich diese Gesellschaften von einer vorindustriellen in eine industrielle Gesellschaft wandeln und das geht eigentlich immer mit katastrophalen Auswirkungen auf die Umwelt einher, sodass sie die Bewohner von Edo vieles lehrten, aber so, dass das industrielle Zeitalter auf der Erde noch in weiter Ferne lag. Als Edo immer wohlhabender wurde, war es das Anliegen der Wanderer, dass die Bewohner von Edo ihren Reichtum auch aufteilten, sodass jeder Bewohner von Edo etwas davon hat. Als der Reichtum aber Überhand nahm, unternahmen die Wanderer etwas, was heute noch in der japanischen Kultur stark vertreten ist, auch wenn es heute nicht mehr in dem Umfang praktiziert wird wie zu Zeiten der Wanderer. Die Dorfbevölkerung von Edo wurde angewiesen, ihren Reichtum dazu zu verwenden, Menschen außerhalb von Edo zu unterstützen. Ihr könntet es mit euren heutigen Spendenaufrufen gleichsetzen, wobei es Unterschiede gab, die wir kurz ansprechen wollen. Jeder reiche Dorfbewohner wurde angewiesen, mit seinem Reichtum sorgsam umzugehen, sodass das Zur-Schau-Stellen von Reichtum nicht gerne gesehen war. War jemand sozusagen sehr vermögend, dann sollte er einen Anteil seines Vermögens dafür aufwenden, Menschen außerhalb von Edo zu unterstützen. Wie diese Unterstützung aussah, war recht unterschiedlich, aber die Unterstützung sollte immer dazu führen, dass die unterstützten Personen auch Reichtum anhäufen konnten. Dadurch wären auch die unterstützten Personen eines Tages in der Lage, andere Menschen zu unterstützen, die ihre Hilfe wiederum dafür nutzten, Reichtum anzuhäufen und auch wieder andere Menschen zu unterstützen. So konnte es immer weiter fortgeführt werden, bis der Gesamtreichtum der Bevölkerung ein Maß erreicht hat, dass es allen besser geht als zuvor. Das klingt in der Theorie sehr gut, lässt sich aber praktisch nicht so bis zum Ende durchsetzen. Jedoch hatte dieses Vorgehen den Effekt, dass die Dörfer in der Nähe von Edo auch recht schnell wohlhabend wurden, sodass Edo von seinen Ausmaßen eines Tages auch diese Dörfer einschloss, weil auch diese Dörfer von dem gewonnenen Wohlstand profitierten und immer größer wurden. Heute ist Japan in Provinzen aufgeteilt, früher gab es nur Dörfer, die dann so groß wurden, dass sie sich zusammenschlossen und immer größere Gebiete regulierten. Heute hat Japan eine Regierung, früher hatten die Dörfer einen Dorfältesten, der das Sagen hatte. Wenn früher ein Dorf ein neues Vorgehen erfand, dann konnte es sich völlig unabhängig von den anderen Dörfern entwickeln. Die Wanderer sorgten mit ihrem Vorgehen aber dafür, dass das gesamte Japan davon profitieren konnte, weil sie das Aufteilen des Wohlstands als die Pflicht eines jeden Bewohners ansahen und auch wenn die meisten heutigen Menschen das kaum verstehen können, war es für die damaligen Bewohner von Edo nur natürlich, weil die Wanderer nie einen Ratschlag gaben, der nicht sinnvoll war. Da alle Bewohner von Edo glaubten, dass die Wanderer verkörperte Geister waren, wurden die Ratschläge auch nie hinterfragt. Letztendlich brachten die Wanderer nur Gutes zu den Bewohnern von Japan und ihre Eigenarten sind heute noch in der japanischen Folklore vertreten. Denn alle außergewöhnlichen Geistergestalten sollen in Wahrheit die Wanderer symbolisieren, die vor 70.000 Jahren den Fortschritt nach Japan brachten, aber nur so weit, dass die Bevölkerung noch eigenständig ihre spätere industrielle Revolution erleben kann. Japan ist heute ein hochtechnisch orientiertes Land, das aber gleichzeitig seine Traditionen pflegt, die sehr viel von den Wanderern geprägt wurden, weil sie Japan zu dem gemacht haben, was es heute darstellt. Japan ist sehr eigen und viele Dinge, die für einen Japaner selbstverständlich sind, sind für Ausländer sonderbar, weil Japan eine sehr lange Zeit eine außerirdische Kultur pflegte, die es in dieser Form nirgends auf der Erde gab. Viele Gruppen und Rassen wurden von außerirdischen Wesen geschult, aber nirgends auf der Erde wurde das Vorgehen einer außerirdischen Rasse so sehr in eine bestehende Kultur eingearbeitet wie bei den Japanern. Japaner pflegen heute noch das Vorgehen einer außerirdischen Rasse und das macht jeden einzelnen Japaner zu etwas Außergewöhnlichem, weil ihr eigentlich in einem traditionell lebenden Japaner eine außerirdische Rasse erblicken könnt. Geht einmal auf ein traditionelles japanisches Fest, dann seid ihr sozusagen auf dem Planeten der Wanderer und könntet das allgemeine Vorgehen dieser außerirdischen Rasse begutachten. Deswegen ist Japan etwas ganz Besonderes, das es so kein zweites Mal auf eurer Erde gibt. Die japanische Kultur hat sich gewandelt, ebenso die Kultur der Wanderer, aber der kulturelle Kern dieser beiden Kulturen ist der Gleiche, denn in den vielen Jahren, die die Wanderer auf der Erde in Edo ausharren mussten, haben sie vieles aus ihrer Kultur den Bewohnern von Edo näher gebracht. Die Bewohner von Edo haben all das Wissen und all die Weisheiten dankend angenommen und ihre japanische Kultur damit definiert. Genau so wird es auch euch nach dem offiziellen Erstkontakt mit einer intelligenten, außerirdischen Spezies ergehen, der noch dieses Jahrzehnt von euch Menschen mit den außerirdischen Bewohnern des Andromeda-Sektors vollzogen wird. Diese menschliche Rasse ist euch technologisch und kulturell sehr weit voraus, aber sie werden sehr viel davon mit euch teilen. Deswegen wird die irdische Menschheit einen technologischen und gesellschaftlichen Quantensprung durch diesen Erstkontakt vollziehen, genauso wie es die Japaner taten, als sie durch die Wanderer geschult wurden. Im nächsten Teil dieser Reihe werden wir die Auseinandersetzung einer Gruppe mit den Bewohnern von Edo besprechen, weil sich Dörfer zusammentaten, um Edo von den gefährlichen Geistern zu befreien, da sie glaubten, böse Geister hätten Besitz von den Bewohnern von Edo ergriffen und sie kommandieren jetzt die Bewohner von Edo als die verkörperten Geister, die die Wanderer darstellten. Diese Auseinandersetzung ist ein Lehrstück zwischenmenschlicher Beziehungen, die auf vielen Missverständnissen aufbauen, denen ihr heute noch unterworfen seid, aber genau das macht den Menschen aus.

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