A0463: Wie ist die Offenbarung des Johannes zu verstehen? – Teil 7

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Der Johannes hatte ab dem zweiten Treffen mit dem Engel die Gabe, auf den astralen Ebenen zu reisen und Johannes hat viele dieser Reisen unternommen. Der Engel sprach noch oft mit dem Johannes, weil sein Verständnis für die Dinge erst noch aufgebaut werden musste. Die astralen Reisen hatten dem Johannes sehr dabei geholfen, weil der Johannes die Reiche erleben konnte und nicht nur theoretisch darüber unterrichtet wurde. Als der Johannes ein breites Verständnis für die Reiche sein Eigen nennen konnte, fing er damit an, offiziell den christlichen Lehrglauben infrage zu stellen. Das hat der Johannes so gescheit angestellt, dass seine Ordensbrüder kaum dahinter kamen, was denn die eigentliche Motivation dahinter wäre. Der Johannes ging als der große Reformator des christlichen Lehrglaubens in die Geschichte ein. Wir werden jetzt einige Begebenheiten anführen, damit ihr erkennt, wie wohl gemeinte Fragen dazu führen konnten, dass sie ein Jahrhundert altes Lügengebäude zum Einsturz brachten und was den ursprünglichen Glauben bestehen ließ. Wobei wir aber auch betonen, dass das, was ihr jetzt als die Offenbarungen des Schöpfers kennt, immer noch nicht das ist, was die geistige Welt euch einst lehrte. Aber es ist immer noch viel besser als es vor der großen Reformation war, als der Johannes damit anfing, die alten Offenbarungen richtig zu deuten. Glaubt jetzt nicht, dass der Schreibling die Arbeit von dem Johannes fortführt, denn der Schreibling hat überhaupt keine Lust sich mit solchen Themen zu beschäftigen, sodass es wohl auch bei dieser einen Reihe bleibt. Johannes war sehr begabt darin, anderen ihr Fehlverhalten zu spiegeln, weil der Johannes gelernt hatte, hinter die Fassade von menschlichem Verhalten zu blicken. Da der Johannes schon immer ein guter Beobachter war, konnte er das erlangte Wissen auch dazu verwenden, die ersten wohl gemeinten Fragen zu stellen. Zum Beispiel fragte er seine Ordensbrüder, woher sie eigentlich wissen, dass Gott ein Mann wäre und ihr glaubt kaum, auf was für abstruse Ideen seine Ordensbrüder kamen. Ein anderes Mal versuchte der Johannes zu ergründen, warum die Kirche so viele Verhaltenskodexe hat. Dabei fragte er wie selbstverständlich, wo diese Verhaltenskodexe offenbart wurden und ob ihr es glaubt oder nicht, alles, was ihr in euren Glaubensgebäuden macht, wurde sich einst einfach ausgedacht, nichts davon steht in irgendeiner Offenbarung. Glaubt ihr wirklich, dass der sogenannte Gott möchte, dass ihr wider eurer Natur enthaltsam lebt? Obwohl das Leben doch das größte Geschenk ist, das ihr erhalten habt! Warum müssen sich die Männer des Glaubens an so viele Regeln halten, die kaum einzuhalten sind? Fragt euch einmal, was für einen Sinn es geben muss, dass diese Regeln erstellt wurden? Wenn ihr nicht dahinterkommt, dann werden wir es euch nun verkünden. Der religiöse Mensch soll scheitern, damit der Mensch erkennt, dass er nicht würdig ist, in das Himmelreich aufzusteigen! Und wer bietet die Lösung für das Problem des menschlichen Scheiterns an, fragen wir? Natürlich die Kirche. Erst dadurch konnte sie auch so viel Macht aufbauen, aber das Vorgehen hat auch einen Nebeneffekt, den die kirchlichen Regelersteller damals nicht richtig voraussehen konnten. Die Kirche hat sich damit ihr eigenes Grab geschaufelt, weil es immer eine Zeit geben wird, aus der die Menschheit in eine gesellschaftliche Hochzeit wechselt. Und wenn eine Organisation nur auf Angst und Regeln aufgebaut ist, die dem menschlichen Handeln entgegenwirken, dann wird die gesellschaftliche Hochzeit der Menschen dafür sorgen, dass diese Angstorganisationen verschwinden. Und dieser freigewordene Platz wird von der Menschheit mit etwas Zeitgenössischem belegt. Die Kirche wird aufhören zu existieren und all eure Glaubensgemeinschaften werden auf eine harte Probe gestellt, sodass es die großen Glaubensrichtungen noch geben wird, aber nicht in dieser Form, die ihr heute kennt. Denn wenn eindeutig offenbart wird, dass fast alle Glaubensrichtungen fast vollständig missinterpretiert werden, dann haben diese Glauben in ihrer jetzigen Form keinen Bestand mehr. Der offizielle Erstkontakt wird für die menschliche Spezies auf diesem Planeten die nächste gesellschaftliche Hochzeit einläuten und eure Kirchen werden kollabieren. Die Menschheit wird erkennen, dass sie in Fesseln der Glaubensrichtungen lag und dass die kirchliche Ausrichtung dieser Glaubensrichtungen die Menschen ihrer Souveränität beraubt. Haben die Menschen das erkannt, werden die Kirchen immer weniger aufgesucht. Die Menschen wollen sich auch nicht mehr diktieren lassen, wie sie ihren Glauben an den sogenannten Gott zu praktizieren haben, denn das wurde nie so vorgegeben, wie es heute gewöhnlich praktiziert wird. Johannes wusste das damals alles nicht und das war für seine Aufgabe auch überhaupt nicht vorgesehen, weil der Johannes die kirchliche Auslegung des offenbarten Glaubens richtig stellen sollte. Er selbst hat sich dazu auch viele Gedanken gemacht, aber soweit hatte er dann doch nicht gedacht. Deswegen können wir sagen: Der Johannes hat seine Aufgabe zur vollsten Zufriedenheit vollbracht, aber er war so sehr an seinen Glauben gefesselt, dass er nur die Änderungen einbringen konnte, die sein Glaubensverständnis zuließ und nicht mehr, auch wenn er es gewollt hätte, die Zeit war damals noch nicht reif dafür. Einmal fragte der Johannes nach, wie viel Wein bei einer Messe getrunken werden darf. Dabei formulierte der Johannes den Text so, dass davon auszugehen war, dass der Johannes eine Kostenaufstellung vornehmen wolle und nun ganz genau verkündet haben wollte, wie viel Wein getrunken werden darf. Der Antwortschreiber war sichtlich erfreut darüber, sodass er dem Johannes riet, immer genug Wein vorrätig zu haben, damit nie jemand in die Bredouille komme, dass der Wein jemals ausgeht. Nachdem Johannes die Antwort erhalten hatte, ging er damit zu seinem überstellten Ordensbruder und verfügte, dass der Weinvorrat mächtig aufgestockt werden müsse. Der Ordensbruder war nicht erfreut und wollte wissen, warum ein Rat jetzt dazu führen sollte, dass die Ausgaben für den Wein so ansteigen sollen. Mit dieser Bemerkung wandte sich der Johannes wieder an den Antwortschreiber mit der Frage, wie er seinem Ordensbruder beweisen könnte, dass das notwendig sei. Der Antwortschreiber sah sich jetzt in der Pflicht, seine Behauptung beweiskräftig zu belegen, sodass er sich die Mühe machte, alle notwendigen Dokumente danach abzusuchen, in denen klar belegt werden kann, dass immer genug Wein für eine Messe vorhanden sein muss. Er fand natürlich keinen beweiskräftigen Hinweis darauf, sodass die Angelegenheit an weitere Stellen des Bistums versendet wurde. Niemand konnte belegen, was aber alle scheinbar dachten, sodass schon bei dieser Gelegenheit klar wurde, dass es jemanden gegeben haben musste, der diesen Umstand des Weinkonsums während einer Messe zum Anlass ansah, seinen Weinkeller aufzustocken. Doch nirgends wurde offenbart, dass Wein getrunken werden sollte und wenn wir es genau nehmen wollen, wurde auch nirgends offenbart, dass überhaupt Messen abgehalten werden sollten und auch die kirchlichen Gebäude wurden nirgends offenbart, weil die Kirche auch nicht den christlichen Glauben widerspiegelt, sondern eine besondere Auslegung davon ist. Nehmt ihr nur den christlichen Glauben in seinem Basiswissen, dann gibt es keine Kirchen, Priester, Mönche oder alle Regeln, die ihr in der westlichen Welt kennt. Denn der Urglaube der Christenheit ist nur menschlich und soll die Menschlichkeit fördern und all eure Kirchen und Glaubensgemeinschaften verfälschen diesen Urglauben, weil sie alles umdeuten und zu ihrem Vorteil uminterpretieren. Der Schreibling hält überhaupt nichts von diesen religiösen Praktiken, er glaubt ja nicht einmal an diesen sogenannten Gott. Aber weil der Schreibling überaus menschlich handelt, ist er christlicher als jeder Möchtegernchrist, der brav in die Kirche geht und ein ruhiges Schaf dieser christlichen Gemeinschaft darstellt. Selbst wenn ihr nicht direkt in einer kirchlichen Position verweilt, handelt ihr aber so, weil ihr die Missdeutungen der Glaubensgemeinschaft für wahre Münze nehmt. Ihr handelt wider eure menschliche Natur, weil ihr durch Angst verursacht nicht frei eure Menschlichkeit ausleben könnt. In den Zeiten des Johannes war es sogar noch schlimmer, was den Johannes auch dazu veranlasste, die folgenden Fragen zu stellen.

  • Warum müssen Kirchgänger eine Kollekte bezahlen?
  • Warum gibt es Ordensbrüder, die keine Kenntnis über den Glauben haben, aber doch eine bedeutende Position in der Kirche einnehmen?
  • Warum sind Menschen in Gruppen aufgeteilt, wenn wir doch alle gleich sind?
  • Warum gibt es einen Adelsstand, wenn es doch nur menschliche Wesen gibt?
  • Warum werden die Offenbarungen nicht wortwörtlich genommen?
  • Welche Offenbarungen gehören nicht zum christlichen Glauben und warum nicht?
  • Was hat die Gesellschaft getan, dass die Kirche meint, diese Menschen führen zu müssen?
  • Warum werden nicht alle Menschen gleich behandelt?
  • Warum sind Frauen nicht so angesehen wie die Männer, wenn wir doch alle gleich sind?
  • Was hat das Patriarchat, was die anderen nicht haben?
  • Wieso ist Gott ein Mann?
  • Wieso windet sich die kirchliche Oberheit davor, Frauen aufzunehmen?
  • Müssen kirchliche Gebäude so prunkvoll sein, wo ist dies offenbart worden?
  • Warum gibt es keine Abteilung, die sich wissenschaftlich mit den alten Texten (Offenbarungen) beschäftigt?
  • Wer hat es der Kirche erlaubt, über anders gläubige Menschen zu richten?

Der letzte Punkt unserer Auflistung war besonders heikel für den Johannes, weil dieser Punkt eine ketzerische Frage war. Der Johannes konnte nur verlieren, wenn er diese Frage stellte, aber der Johannes musste es aber tun, weil sein innerer Antrieb ihn dazu zwang, sodass er diese Frage gut verpackte, damit seine ursprüngliche Frage nicht sofort ersichtlich erschien. Wir wollen diese Konversation, die schriftlich dokumentiert ist, wiedergeben und müssen dabei viele Formulierungen verwenden, weil in dem Sprachschatz des Schreiblings kaum kirchliche Wörter vorhanden sind, sodass es sich neuzeitlicher anhören wird. Solltet ihr unseren Text mit dem dokumentierten Text vergleichen, werdet ihr aber die Gemeinsamkeiten herausarbeiten können.

»Ich habe eine Frage bezüglich der menschlichen Umgangsweise mit andersgläubigen Personen. Wenn ich mit einer nicht glaubenden Person spreche, dann kann ich ihr unseren Glauben vermitteln, aber wenn ein andersgläubiger Mensch versucht mich zu bekehren oder ich versuche ihn zu bekehren, dann werden wir nicht dazu in der Lage sein, einen Konsens zu finden. Denn ich werde nicht seinen und er nicht unseren Glauben annehmen. Wie ist das offizielle Vorgehen in einer solchen Situation?«

»Wir raten dir immer zur größten Vorsicht, wenn du mit Menschen eines falschen Glaubens zu tun hast, sie werden alles anführen, um unseren Glauben zu schädigen und du solltest dich von diesen Personen fernhalten.

»Wenn ich aber die Hoffnung habe, diese Menschen zu bekehren, dann sollte ich es tun. Unser Glaube sagt nicht aus, dass Personen, die nicht oder anders glauben, schlechte Menschen sind, sondern sie verfügen nur nicht über unser kirchliches Wissen. Und wenn ich der andersgläubigen Person dieses kirchliche Wissen vermitteln kann, dann wird sie begreifen, dass unser Glaube der Richtige sein muss. Wenn ihr schreibt, die Person versucht unseren Glauben schlecht zu reden, dann bin ich jetzt verwundert. Unser Glauben ist unangreifbar, also muss es für jeden verbalen Angriff auf uns eine eindeutige Antwort geben, die diesen Angriff nicht nur bloßstellen kann, sondern wir müssen über alle Argumente verfügen, die belegen, dass unsere Kirche den wahren Glauben lebt. Was muss getan werden, damit unser Vorgehen richtig erscheint und was kann ich unternehmen, damit ich die richtigen Argumente finde?«

»Wir raten dir nicht, dass du kein Gespräch führen sollst, sondern du solltest dich besonders vorsehen. Diese Personen finden immer Argumente, die unseren Glauben in einem schlechten Licht dastehen lassen und wenn du stichhaltige Argumente suchst, dir steht die Bibliothek frei, dort kannst du alle Antworten finden, die du bei einem solchen Gespräch anführen kannst. Hab Acht darauf, dass diese Personen dein Glaubensverständnis verwirren können, deswegen raten wir, alle alten Schriften zu studieren, sie geben dir die Antworten, die rein und unverdorben sind. Alle späteren Interpretationen haben etwas hinzugefügt, sodass unser Glaube in den alten Texten klar ersichtlich ist.«

Als Johannes einige Zeit später auf diesen Brief antwortete, war dem Antwortschreiber auch bewusst, wo die Reise dieser Konversation enden wird. Viele Hebel wurden daraufhin in Bewegung gesetzt, um den Störenfried mundtot zu machen, aber alle Personen fanden in den Ausführungen und Fragen keinen ketzerischen Hinweis, sodass auch weiterhin die wohl gemeinten Fragen des Johannes beantwortet werden mussten.

»Johannes, wir hatten dir geraten, nicht die neuen Schriften zu lesen, weil vieles in diesen Schriften anders ausgelegt werden kann, sodass die alten Offenbarungen diejenigen sind, die du studieren solltest. Nur weil du jetzt eine Passage gefunden hast, die nicht genau erklärt, wie andersgläubige Personen behandelt werden sollten, heißt das nicht, dass die Kirche diese Personen auch so behandelt. Deine Anführungen sind falsch, weil die alten Offenbarungen nicht belegen, dass andersgläubige Menschen geächtet werden sollen, sondern es wird eigentlich überhaupt nichts darüber verkündet. Wir raten dir, nimm für deine Studienzwecke die alten Offenbarungen und lass dich nicht von den neuen Offenbarungen verwirren.«

Das war der Moment, an dem viele Personen in der Kirche begriffen, dass die neuen Offenbarungen nicht die alten Offenbarungen besser und verständlicher erklärten, sondern die neuen Schriften haben vieles missverständlich formuliert. Auch wurden viele Interpretationen, die in keiner Offenbarung vorkommen, hinzugefügt, um die Kirche zu stärken und um die Schafe immer gefügiger zu machen. Im nächsten und letzten Teil dieser Reihe werden wir noch ein Beispiel anführen, dabei geht es nicht so drastisch zu, aber es zeigt, wie gerissen der Johannes darin gewesen ist, anderen einen Spiegel vorzuhalten.

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