A0336: Ist die Anzahl der Inkarnationen begrenzt, die eine Seele hervorbringen kann? – Teil 3

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Wenn die Seele ihren Inkarnationszyklus durchläuft, wird sie immer genau beobachten, wie sich eine ihrer Inkarnationen in einem leiblichen Leben schlägt. Es inkarniert immer nur eine Inkarnation einer Seele in ein leibliches Leben, niemals werden mehrere Inkarnationen zeitgleich inkarnieren, das hat den folgenden Grund: Wenn eine Inkarnation inkarniert, dann durchläuft die Seele einen Inkarnationszyklus, bei dem die Seele der Inkarnation beim Leben des leiblichen Lebens zuschaut. Damit meinen wir jede Sekunde ihres leiblichen Lebens. Sie beobachtet ihre Inkarnation und erlebt sozusagen alles mit. Wenn ihr so wollt, könnt ihr euch vorstellen, die Seele schaut auf viele Monitore und kann visuell und akustisch das Leben der Inkarnation miterleben. Wir betonen noch einmal, die Seele beobachtet jeden Moment des irdischen Lebens, sie wird nicht einen einzigen Moment verpassen, weil sie die Inkarnation nicht nur beobachten will, sondern auch muss. 

Der Inkarnationszyklus legt fest, dass sich die Seele für die Zeit des leiblichen Lebens ihrer Inkarnation an einen besonderen Ort begibt, an dem sie die Inkarnation von der Geburt bis zum Tode beobachtet. Dadurch, dass sie ihre gesamte Aufmerksamkeit auf die Inkarnation richtet, wird sie auch nichts anderes in der geistigen Welt verrichten. Wenn etwas erledigt werden muss, wird es das Teilbewusstsein erledigen, das sie vorher als ihren Repräsentanten ausgelagert hat und was ihr das höhere Selbst nennt. Während die Seele alle Momente des leiblichen Lebens miterlebt, fühlt sie auch instinktiv das, was die Inkarnation fühlt, wenn sie eine Gefühlsregung hat. Andersherum kann auch die Inkarnation fühlen, wenn die Seele eine Gefühlsregung überkommt. Meistens werden Menschen so etwas nicht von ihren eigenen Gefühlsregungen unterscheiden können, aber es gibt einen subtilen Austausch von Gefühlen, auch wenn die Inkarnation und die Seele zwei eigenständige geistige Wesen darstellen, die aber über das Schatten-Ich miteinander verbunden sind. 

Wenn die Seele nicht damit einverstanden ist, wie das Leben der Inkarnation verläuft, hat sie nicht viele Möglichkeiten um einzugreifen, aber sie hat ihren Repräsentanten, der sie dabei unterstützt. Die Meister und Lehrer werden von diesem Repräsentanten nicht kontaktiert, sondern pflegen eine direkte Verbindung zur Seele, sodass sie sich oft beratschlagen. Der Schreibling ist gerade wieder misstrauisch, weil er uns nie traut, aber wir sind tatsächlich mit seiner Seele in engem Kontakt.

Was darf die Seele überhaupt unternehmen? Das ist tatsächlich eine interessante Frage, die wir uns gerade selbst stellen, darum wollen wir sie auch beantworten. Die Seele darf bitten, damit meinen wir das Folgende: Wir als die Meister und Lehrer einer Person wissen ganz genau, was die Ziele des leiblichen Lebens sind und was es für Verflechtungen zu anderen Personen gibt. Das alles berücksichtigen wir genauso wie den freien Willen der Person, aber die Seele hat hierbei nichts zu sagen. Alles wurde schon beschlossen und das Leben wird gerade gelebt, deswegen darf die Seele uns um einen Gefallen bitten, den wir aber auch jederzeit ablehnen dürfen. Der Schreibling hat eine Seele, die genauso stur zu sein scheint, wie er selbst auch ist, daher ist es immer schon ein Bitten und Ablehnen gewesen, weil wir selbst am besten wissen, wie wir den Schreibling auf den rechten Lebenspfad bekommen. 

Die Seelen sind mächtig und weise, aber vom leiblichen Leben haben sie nicht viel Wissen, darum wird immer viel gebeten und meistens lehnen wir diese Bitten ab. Der Erfolg davon schreibt gerade diese Zeilen. Ihr alle habt optionale Pfade, egal um welches Grundleben es sich handelt. Euer freier Wille sorgt immer dafür, dass die Leben unvorhersehbar erscheinen und viele Seelen machen sich große Sorgen, weil die Inkarnationen oftmals etwas vollkommen anders machen, als vorher beschlossen wurde. Die Meister und Lehrer müssen immer tief in ihre sogenannte Trickkiste greifen, damit das leibliche Leben nicht komplett aus dem Ruder läuft. Wenn es einmal so weit kommt, haben alle begleitenden Wesen mehr Berechtigungen, die dann dafür garantieren sollen, dass das leibliche Leben zurück auf den Pfad kommt, der vorherbestimmt ist oder der für alle Wesen der vielversprechendste erscheint. Viele Menschen folgen zurzeit nicht einem Pfad, der vorherbestimmt ist. Das ist aber auch nicht bedenklich, weil eine Person nicht immer auf diesem Pfad schreiten muss, sondern es ist eher so zu sehen, dass die Richtung eines Pfades zumindest einmal von einer Person eingeschlagen werden sollte. Danach darf sie sich auch gerne anders entscheiden, weil die Seele immer sehr viele optionale Pfade vorgesehen hat, sodass eine der Optionen immer Zuspruch bei einer Person findet. Viele Umstände können auch dafür sorgen, dass ein leibliches Leben endet, ohne dass ein optionaler Pfad zu Ende beschritten wurde. Das ist nie ein Problem, weil allein das Erkennen und Beschreiten eines solchen Pfades eine große Herausforderung ist, sodass nach dem Tode alle anwesenden Wesen mit dem Ausgang immer sehr zufrieden sind. 

Wenn eine Person aus ihrem Inkarnationskubus steigt, ist auch der Repräsentant der Seele anwesend. Alle Wesen werden über das gelebte Leben beratschlagen und das Ergebnis davon wird der Machtzuspruch für die Inkarnation sein. Die Seele erhält automatisch auch diesen Machtzuspruch und nur in den wenigsten Fällen sind die Seele und die Inkarnation nicht mit der Höhe des Machtzuspruchs einverstanden, sodass diese Angelegenheit von einem Rat beratschlagt werden muss, der üblicherweise auch nicht anders entscheidet. Die Seele bleibt unverändert an ihrem Ort und bereitet alles Notwendige vor, damit das nächste Leben gelebt werden kann. Eine andere Inkarnation wird sich dann in einen Inkarnationskubus legen, um ein neues leibliches Leben zu leben. Alle Leben werden nacheinander gelebt und nie sind alle Leben auf der Erde, sondern viele Orte im Universum werden von intelligenten Spezies bevölkert, die wiederum von einer Inkarnation bewohnt werden. Wir schließen nun diese Reihe, aber wir werden beizeiten das Thema wieder aufgreifen, weil es noch vieles darüber zu wissen gibt.

Zur Vertonung: VA0336

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