A0301: Was stellt ein Teilbewusstsein dar, was ist dessen Aufgabe? – Teil 1

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Wenn wir über ein Teilbewusstsein reden wollen, müssen wir zuerst definieren, was das Bewusstsein darstellt. Wenn ihr euch etwas überlegt, was geschieht dabei in eurem Bewusstsein? Ihr denkt über eine Sache nach, aber eigentlich denken alle Bewusstseine über diese Sache nach und alle Bewusstseine könnten zu einem unterschiedlichen Ergebnis kommen. Wie kann so etwas sein und warum haben wir mehr als ein Bewusstsein? Die Bewusstseine sind in euch seit der Geburt vorhanden und ihr habt auch immer schon instinktiv gespürt, dass diese Bewusstseine existent sind, ihr habt aber noch nie darüber nachgedacht – bis jetzt. 

Wenn ihr vor einer großen Entscheidung standet, dann habt ihr hin und her überlegt, bis ihr euch entschieden habt. Die Entscheidung hat euer sogenanntes Tagesbewusstsein getroffen, aber bis es so weit war, habt ihr gehadert und abgewägt, was das Beste wäre. Wenn eure Meinung ständig wechselte, waren immer alle Teilbewusstseine und auch das Ego daran beteiligt und letztlich waren sich viele Teilbewusstseine nicht einig darin, wie die Entscheidung aussehen soll. Darum schienen sie hin- und hergerissen zu sein, aber irgendwann hat das sogenannte Tagesbewusstsein im sechsten Energiekörper eine Entscheidung getroffen. Es hörte sich unbewusst die Meinungen der anderen Teilbewusstseine an und entschied dann, wie die bevorstehende Situation bestritten wird. Wir sagen ganz bewusst, dass das Tagesbewusstsein unbewusst die Meinungen der anderen Teilbewusstseine in seine Erwägung mit einbezieht, weil das Tagesbewusstsein überhaupt nicht weiß, dass es noch andere Bewusstseine gibt, die seine Empfindungen der Realität widerspiegeln. Alles, was das Tagesbewusstsein erfährt, beruht auf den Empfindungen der restlichen Bewusstseine, dazu gehört auch das Ego. 

Das sogenannte Tagesbewusstsein ist ein Teil vom sechsten Energiekörper und alle sieben Energiekörper eines Menschen stellen gleichzeitig auch jeweils ein Teilbewusstsein dar. Alle Energiekörper tauschen ihre aus der Umwelt gesammelten Informationen aus und transferieren die konditionierten Informationen über den Hauptenergieknoten des Solarplexus an alle anderen Energiekörper. Die Energiekörper können auf Grundlage der empfangenen Informationen ihre eigenen erlebten Informationen vervollständigen. Alle Informationen werden in einer spezifischen Art und Weise von den einzelnen Energiekörpern verarbeitet und als Energiepakete abgespeichert. Wenn nun alle Informationen einer erlebten Situation im sechsten Energiekörper eintreffen, dann wird das Bewusstsein des sechsten Energiekörpers damit beschäftigt sein, die Informationen zu verarbeiten. Das sogenannte Tagesbewusstsein ist in diesem Teilbewusstsein beheimatet und stellt wie das Ego ein eigenes Teilbewusstsein in dem gesamten Teilbewusstsein des sechsten Energiekörpers dar, sodass das Teilbewusstsein immer weiter geteilt werden kann, ohne dass das Wesen des Teilbewusstseins geändert wird. Je mehr Teilbewusstseine erstellt werden, desto mehr Macht muss aufgeteilt werden. Wenn eine Person ein bestimmtes Machtpotenzial erlangt hat, weil sie viele Herausforderungen gemeistert hat, wird dieses Machtpotenzial unter den Teilbewusstseinen aufgeteilt, jedoch nicht gleichmäßig, denn jedes Teilbewusstsein hat eine Aufgabe und anhand der Aufgabe bemisst sich die Teilmenge der Macht, die ein Teilbewusstsein erhält. Daher hat das Teilbewusstsein des sechsten Energiekörpers das größte Machtpotenzial und die anderen sechs Teilbewusstseine verhältnismäßig weniger. 

Je mehr Macht ein Teilbewusstsein hat, desto mehr kann es damit bewirken. Würde der erste Energiekörper mehr Macht erhalten, als er vorher innehatte, könnte die Person sehr starke Gefühle verspüren. Diese Gefühle könnten die Person in einer hohen Intensität überwältigen, sodass das Teilbewusstsein nur so viel Macht erhält, wie die Person auch verarbeiten kann. Ihr Menschen auf der Erde habt mit Abstand das größte Ego im ganzen Universum und generell wird das Ego immer nur größer und somit erhält es immer mehr Macht. Da die Macht umverteilt wird, wird ein Teilbewusstsein seine Macht abgeben müssen und das ist das sogenannte Tagesbewusstsein. Der Schreibling erkannte einst in seinen Gedankengängen das Ego als eigenständiges Bewusstsein, hatte es zuerst bekämpft, dann akzeptiert und hält es jetzt mehr oder minder in Zaum, weil er es ganz genau beobachtet. Immer wenn sein Ego sich meldete, wusste der Schreibling, irgendetwas stimmt nicht. Auch wenn er sehr genau darauf achtete, was sein Ego tat, war er trotzdem immer wieder von seiner Macht überrascht worden, bis wir ihm eines Tages verrieten, wie er bewusst die Macht wieder umverteilen kann, sodass die Macht vom Ego zum sogenannten Tagesbewusstsein umverteilt wird. Danach wurden die störenden Gedanken viel weniger und der Schreibling kann seitdem besser mit seinen Gedanken arbeiten. Das Ego ist ein Teilbewusstsein des sechsten Energiekörpers und dieses Teilbewusstsein hat eine bestimmte Aufgabe, der es unermüdlich nachkommt. Dieses Teilbewusstsein hat seine Extramacht vom Teilbewusstsein des sechsten Energiekörpers erhalten, damit es in der Lage ist, eine schwierige Situation zu lösen. Wenn dem Ego Macht gegeben wird, dann kann die Macht auch wieder genommen werden, wenn die Situation nicht mehr schwierig erscheint. Diese Rückverteilung von Macht funktioniert auch automatisch, aber bestimmte Situationen führen dazu, dass das Ego diese Macht behält, weil das sogenannte Tagesbewusstsein es so wünscht. Wann wünscht sich eine Person etwas, was das Ego immer mächtiger macht? Wenn ihr Zuneigung benötigt, das kann bewusst oder unbewusst sein, wird automatisch das Ego mit mehr Macht ausgestattet, damit die Zuneigung nie versiegt.

Ein Beispiel
Wenn jemand ein selbstverfasstes Buch verkauft, dann ist er zuerst stolz darauf, weil er gute Arbeit verrichtet hat. Wenn der Autor dadurch berühmt wird, dann ist er berührt von der Zuneigung der Leser, da Aufmerksamkeit, die einer Person zuteil wird, immer auch eine Zuneigung ist. Dieses Beispiel setzt sich auch in einer Familie fort. Erhält ein Kind mehr Aufmerksamkeit von den Eltern als ein anderes Kind, dann wird das Ego dafür sorgen, dass das Kind mit wenig Aufmerksamkeit nun die Aufmerksamkeit einfordert, die es benötigt. Das Ego erhält mehr Macht und sorgt ganz egoistisch dafür, dass das Kind mehr Zuneigung bekommt. Es passiert aber noch etwas, das niemand zurzeit verstanden hat. Wenn eine Person Zuneigung erhält, dann sollte die Macht wieder umverteilt werden, was aber nicht geschieht, weil die Person die Zuneigung immer wieder erfahren möchte und bewusst oder unbewusst den Wunsch äußert, dass die Zuneigung nie versiegen soll. Und das ist die Bestätigung für das Ego, alles Erdenkliche zu unternehmen, damit die Person immerfort diese Zuneigung erfährt. Das Ego behält die Macht und versucht diese Zuneigung für die Person zu erhalten. Weil das nicht immer leicht ist, benötigt das Ego immer mehr Macht, die es auch erhält, weil das Ego vom sogenannten Tagesbewusstsein durch die Bitte nach mehr Zuneigung die Erlaubnis erhalten hat, alles Erdenkliche zu tun, um diese Zuneigung zu bekommen. Der Mensch wird sich zu einem Egoisten entwickeln und alles tun, damit die Zuneigung weiterhin garantiert ist. 

Wie schafft es ein Mensch, sein Ego dazu zu bringen, die erhaltene Macht wieder zurückzugeben? Ihr müsst nur darum bitten und nach kurzer Zeit werden die Gedanken, die durch das Egobewusstsein entstehen, versiegen und euer Tagesbewusstsein wird wieder mehr Macht erhalten. Ihr werdet ruhiger und seid nicht mehr so gestresst. Wie bittet jemand sein Egobewusstsein darum, diese Macht wieder umzuverteilen? Indem jemand den folgenden Satz sagt:

»Bitte, liebes Egobewusstsein, verteile jetzt die Macht wieder um. Danke.«

Das reicht und das Egobewusstsein wird sofort mit der Umverteilung starten, sodass kurz danach die ersten Effekte zu bemerken sind.

Zur Vertonung: VA0301

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