A0218: Wer ist für die Rückblicke nach dem Tod zuständig?

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Die Rückblicke werden aufgrund der gesammelten Momente aus den inneren Universen einer Person zusammengestellt. Die Wesen im Institut des Inkarnierens wissen genau, welche Momente dem Verstorbenen gezeigt werden. Sie haben das Leben des Verstorbenen schon zu Lebzeiten genau studiert und die Liste der Momente bereits zu Lebzeiten gefüllt. Die endgültige Liste wird erst zum Tode fertiggestellt, aber vieles bleibt so, wie es vorher war. Stirbt die Person einen unerwarteten Tod durch einen Unfall oder äußere Gewalt, gibt es noch Änderungen, aber generell steht die Liste schon vorher fest. 

Welche Momente schaffen es auf diese Liste? Wir meinen die Momente, die die Person am meisten geprägt und die durch das Handeln des Verstorbenen auch einen Moment auf der Liste einer anderen Person hervorgebracht haben. Damit meinen wir das Folgende: Jeden Tag wird eine Person etwas erleben, oft sind bei den Erlebnissen auch andere Personen zugegen und wenn mehrere Personen den gleichen Moment erleben, sind ihre Momente untereinander vernetzt. Dabei nimmt eine Person eine Kopie des Momentes einer anderen Person in ihren inneren Universen auf. Die eine Person hat dann nicht nur ihren erlebten Moment in ihren inneren Universen, sondern auch die Momente der anderen anwesenden Personen. Wenn ihr euch verliebt und der anderen Person die Liebe gesteht, dann teilt ihr euch diesen grandiosen Moment, auch wenn die andere Person euch abweisen würde. Dieser gemeinsame Moment ist bis in alle Ewigkeit in den inneren Universen der Personen gespeichert. Wenn diese Personen sterben, können sie diese Momente immer wieder erleben, nicht nur visuell, sondern auch emotional. Die verliebte Person wird alles so wiedererleben, wie es damals war, aber mit einem gewissen Abstand. Sie teilt sich diesen Moment mit der Person, in die sie damals verliebt war. Deswegen kann die verliebte Person auch den Moment aus der Sicht der anderen Person erleben. Hierbei wird sie nicht nur den Moment visuell verfolgen können, sondern auch emotional. Was hat die andere Person damals gedacht und gefühlt? All diese Informationen sind in diesem Moment hinterlegt. Die Personen werden dann verstehen, warum die anderen Personen so reagiert haben, wie sie es taten. Das Erleben dieser neuen Momente wird wiederum neue Momente generieren, weil ihr nun versteht, warum alles so geschehen ist. Ihr werdet kurz nach dem Tode ständig neue Momente generieren, die euch wachsen lassen. 

Da der Moment des Todes besonders ist, ist auch die Abfolge der Rückblicke bedeutungsvoll, um diese Erkenntnisse im Verstorbenen generieren zu können. Es ist ein perfekt synchronisierter Ablauf von Rückblicken, der dem Verstorbenen nicht nur die schönen Momente vor Augen führt, sondern auch die missverstandenen und tragischen Momente. Der Erkenntnisgewinn dabei ist gewaltig und als vorherige Inkarnation war es euch überaus wichtig, dass dieser Moment der Rückblicke der größte Moment in eurem Dasein werden soll, weil ihr so gut wie nie wieder solch eine Gelegenheit haben werdet. 

Alles in der geistigen Welt ist auf Wachstum ausgerichtet. Die gut aufgereihten Momente in eurem Rückblick werden der Höhepunkt eures Lebens sein, egal wie tragisch sie letztlich für euch erscheinen mögen. Ihr habt als vorherige Inkarnation alles auf diesen Rückblick gelegt. Diese Rückblicke addieren sie nicht nur, sondern sie multiplizieren die vorhandene Macht, die ihr innehabt. Damit meinen wir das Folgende: Eine Inkarnation, die ein Leben auf der Erde plant, wird von ihrer Macht her nach dem Leben eine andere Inkarnation sein. Hat sie ein gewisses Machtpotenzial, wird es sich nach dem Leben vervielfachen. Das ist immer so, es kann nie weniger werden, egal wie viele Missetaten ihr in eurem Leben verübt habt, ihr werdet nach dem Leben viel mehr Macht besitzen als davor. Wenn ihr im leiblichen Leben viele Tugenden meistert, werdet ihr zu Lebzeiten euer Machtpotenzial steigern. Das bedeutet auch, dass wenn ihr sterbt, nicht nur das Potenzial der vorherigen Inkarnation vervielfacht wird, sondern auch der Machtzuwachs, den ihr zu Lebzeiten generiert habt. Deswegen würden die meisten Inkarnationen gerne viele Tugenden zu Lebzeiten meistern, damit der Machtzuwachs sehr groß ist. Viele meistern diese Tugenden, dafür müssen sie aber auch einen Grund bekommen. Dieser Grund wird vorher im Lebensplan vereinbart, sodass die Meister und Lehrer einer Person dafür sorgen dürfen, dass die Situationen entstehen und dann auch gemeistert werden können.

Zur Vertonung: VA0218

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