A0191: Was sind Geister und wofür stehen sie?

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Geister gibt es nicht. Wenn eine Person stirbt, wird der Körper verwesen und somit ist das Bewusstsein nicht länger an den Körper gebunden und zieht weiter. Der sogenannte Lichttunnel, den wir den Inkarnationstunnel nennen, wird dann von euch Personen wahrgenommen. Dieser Inkarnationstunnel hat die Aufgabe, am Anfang eures irdischen Lebens das Bewusstsein der Inkarnation in den leiblichen Körper zu transferieren. Ihr werdet als Inkarnation mehrmals hin- und herwechseln und euch langsam an das irdische Leben gewöhnen. Dafür liegt ihr in der geistigen Welt in einem Inkarnationskubus und habt eine Form angenommen, die nicht völlig fest, aber auch nicht geistig ist. Wenn ihr nach dem Ende eures Lebens durch den Inkarnationstunnel schreitet, werdet ihr wieder in diesem Inkarnationskubus erwachen. Ihr seid dann immer noch die Person von der Erde. Viele Erinnerungen der vorherigen Inkarnation strömen langsam wieder zu euch und ihr erlangt euer altes Wissen zurück. Ihr seid dann nicht die vorherige Inkarnation, aber die Wesenszüge der vorherigen Inkarnation kommen während eures irdischen Lebens immer mehr hervor, sodass eine gestorbene Person vom Wesen her schon zu Lebzeiten zur vorherigen Inkarnation wurde.

Wenn ihr nun sterbt, steht ihr wieder vor diesem Inkarnationstunnel, um auf der anderen Seite in eurem Inkarnationskubus erwachen zu können. Die meisten Personen schreiten durch diesen Inkarnationstunnel und erwachen in ihrem Inkarnationskubus. Das müssen sie jedoch freiwillig tun, denn jeder hat einen freien Willen und Personen können sich auch dazu entscheiden, den Inkarnationstunnel nicht zu betreten. Dann bleiben sie auf einer Zwischenebene, die für den Transfer zwischen dem leiblichen Körper und der geistigen Form erschaffen wurde. Diese Ebene wird, genauso wie die anderen Ebenen, durch die Gedanken der Bewohner geformt. Wenn die Bewohner glauben, sie wären in der Hölle gelandet, dann formt sich die Umgebung nach diesem Gedankenmuster. Wenn sie nicht verstehen wollen oder können, dass das irdische Leben vorbei ist, dann formen die Personen ihre Umgebung nach den Gedanken ihrer irdischen Umgebung. Sie leben dort ihr Leben weiter, ohne zu begreifen, dass das Leben bereits vorbei ist. Vieles werden sie komisch finden, aber eines Tages verstehen sie es und gehen dann doch durch diesen Inkarnationstunnel. Viele geistige Wesen beobachten diese verwirrten Personen und versuchen sie dazu zu überreden, durch den Inkarnationstunnel zu gehen. Sie können dabei viele Methoden verwenden, die je nach Person angewendet werden. Sieht die Person verstorbene Verwandte oder engelsgleiche Wesen, dann entspricht es fast nie der Tatsache, denn nur in den allerwenigsten Fällen kommt wirklich die verstorbene verwandte Person auf diese Ebene, um den Verstorbenen zu begrüßen. Wenn ihr aus dem Inkarnationskubus steigt, sind viele Freunde anwesend und alle sind immer hellauf begeistert, euch wiederzusehen, auch wenn ihr die Person von der Erde seid, die rasch viele Erinnerungen zurückerhält und natürlich versteht, worum es überhaupt ging. Viele Personen bleiben aber auf dieser Zwischenebene, die wir tatsächlich nicht das Jenseits nennen, diese Bezeichnung ist irreführend und sollte von euch nicht verwendet werden.

Wenn die Person weiß, dass sie tot ist, aber nicht durch den Inkarnationstunnel schreiten möchte, hat sie meistens noch eine starke Bindung zur Erde. Wir sprechen dann von nicht gelösten Bindungen, die sie auf dieser Ebene festhält. Personen auf der Erde wollen eventuell die verstorbene Person nicht loslassen im Sinne von: Sie lassen sie nicht gehen und hängen emotional überaus stark an der gestorbenen Person. Die verstorbene Person teilt viele Momente mit den lebenden Personen und viele innere Universen sind verbunden, sodass die Festhalteenergie der lebenden Personen die verstorbene Person emotional auf dieser Zwischenebene festhält. Aber wie kommen nun die sogenannten Geistererscheinungen zustande, fragen wir? Das hat immer etwas mit der lebenden Person zu tun, die zuerst diese verstorbene Person nicht loslassen konnte. Ist das Festhalten so intensiv, wird ein Teil des Bewusstseins der verstorbenen Person auf die irdische Ebene gezogen. Wir beschreiben den Vorgang ganz rudimentär, damit ihr Menschen erst einmal die Gründe dafür versteht. Die lebende Person ist emotional so mächtig, dass ihr Gedanke einen Teil des Bewusstseins der verstorbenen Person an sich zieht. Das Bewusstsein ist Energie und wenn Energie präzise gedacht wird, manifestiert sich diese Energie zu etwas, was ihr eine Geistererscheinung nennen würdet. Es ist also immer eine lebende Person, die diese Erscheinungen initiiert und viele dieser Erscheinungen zeigen sich immer wieder, weil das Teilbewusstsein jetzt einen Weg kennt, um auf die irdische Ebene zu gelangen. Vieles verselbstständigt sich dann und solange der Verstorbene auf dieser Zwischenebene verweilt, solange können auch diese Erscheinungen anhalten. Der Verstorbene hat davon keine Ahnung und streift auf der Zwischenebene umher, ohne zu wissen, warum es so ist, aber es hat immer mit einer lebenden Person zu tun, die nicht loslassen kann. Wir meinen auch sagen zu müssen, es gibt viele Personen auf der Erde, die nicht loslassen können und darum ist diese Zwischenebene reich bevölkert. Wir werden noch oft über den Tod sprechen und immer wieder auch diese Zwischenebene thematisieren.

Zur Vertonung: VA0191

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